Seit 1947 finden in Zürich jährlich Veloprüfungen für Schulkinder statt. Die Stadt Zürich schickte zum Jubiläum auch zwei Stadträte auf den Parcours.
Veloprüfung - Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden

Die Veloprüfung stand bei ihrer Einführung unter keinem guten Stern: Nach der erstmaligen Durchführung im Jahr 1943 durch die kantonale Verkehrsliga musste sie danach gleich jahrelang auf Eis gelegt werden – während der Kriegsjahre herrschte akuter Pneumangel, wie die Stadt Zürich am Montag,2 0. Juni 2022, mitteilte.

1947 dann kehrten die Veloprüfungen zurück, durchgeführt von den Radfahrerverbänden unter dem Patronat der Stadtpolizei und des Stadtzürcher Schulamts. Mittlerweile wird die Prüfung, die für Schulkinder am Ende der 5. Klasse obligatorisch ist, von der Schulinstruktion der Stadtpolizei durchgeführt.

Zusammen mit rund 3400 Schülerinnen und Schüler traten am Montag, 20. Juni 2022, auch Stadträtin Karin Rykart (Grüne) und Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) zur Prüfung an. Sie absolvierten die Prüfungsstrecke im Quartier Schwamendingen. «Es ist wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler sicher mit dem Velo in der Stadt bewegen können», wird Leutenegger zitiert.

In den letzten Jahren wurden die Veloprüfungsstrecken in den Stadtquartieren stetig ausgeweitet und dauerhaft signalisiert. Ob Rykart und Leutenegger die Prüfung bestanden haben, geht aus der Mitteilung nicht hervor.

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