Ökologische Aufwertung von Gewässern geplant
Die Stadt Zürich will Sihl, Limmat und Glatt in den kommenden 25 Jahren ökologisch aufwerten und beantragt dafür einen Rahmenkredit von 16 Millionen Franken.

Wie die Stadt Zürich schreibt, sind viele Fliessgewässer in der Stadt Zürich stark verbaut, künstlich verändert oder eingedolt und stehen unter hohem Nutzungsdruck. Dadurch fehlen naturnahe Uferstrukturen und eine standortgerechte Ufervegetation, die wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind.
Für die Konzessionierung städtischer Anlagen in der Sihl, der Limmat und der Glatt braucht es daher ökologische Ersatzmassnahmen.
Naturnahe Gestaltung der Fliessgewässer
Zu den geplanten Massnahmen gehören eine bessere Verbindung von Seitengewässern mit den Hauptgewässern, natürlichere Ufer- und Gewässerstrukturen sowie die Schaffung von besseren Lebensbedingungen für Fische und bedrohte Arten, etwa durch neue oder aufgewertete Laichplätze.
Um den Bedarf für die bestehenden Anlagen ungefähr zu decken, sollen voraussichtlich fünf Abschnitte als Einzelprojekte zur Realisierung innerhalb der nächsten 25 Jahre ausgearbeitet werden. Diese Abschnitte können sowohl zeitlich als auch örtlich unabhängig voneinander umgesetzt werden.
Rahmenkredit für gesamtheitliche Umsetzung der Massnahmen
Die Ersatzmassnahmen sollen gesamtheitlich geplant werden. Dadurch werden Eingriffe reduziert und die Massnahmen können effizienter umgesetzt und Kosten gesenkt werden.
Für die nötigen Ersatzmassnahmen werden dem Gemeinderat neue einmalige Ausgaben in der Höhe von 16 Millionen Franken in Form eines Rahmenkredits beantragt.






