Bei den Tüpfelhyänen in der Lewa Savanne im Zoo Zürich hat es Nachwuchs gegeben.
Zoo Zürich
Der Eingangsbereich des Zoo Zürich. - Keystone

Das fünfjährige Weibchen Tesi hat «das Kleine», wie es der Zoo in einer Mitteilung noch nennt, vor knapp zwei Wochen erfolgreich geboren. In den kommenden Wochen werde sich das Jungtier meist noch im Hintergrund aufhalten, heisst es in der Mitteilung vom Freitag, 23. September 2022. Mutter Tesi wird es aber ab und zu in die Aussenanlage tragen. So könnten Besucherinnen und Besucher mit etwas Glück bereits einen ersten Blick auf den neusten Zoo-Bewohnenden werfen.

Die ersten Wochen seien für die junge Hyäne kritisch, heisst es in der Mitteilung weiter. Nach einer erfolgreichen Geburt komme es bei Tüpfelhyänen in den ersten Wochen immer wieder zu Todesfällen. «Bei unerfahrenen Müttern wie Tesi besteht ein Risiko, dass das Jungtier nicht überlebt.»

Bereits die Geburt war nicht risikolos, schreibt der Zoo. Die weiblichen Tüpfelhyänen besitzen einen sogenannten Pseudopenis. Ursprung und Zweck dieses speziellen Organs sind noch nicht vollständig geklärt. Da Jungtiere durch diesen Pseudopenis hindurch geboren werden, komme es vor allem bei jungen erstgebärenden Weibchen häufig zu Totgeburten.

Der Zoo Zürich ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. In Afrika ist die Population der Tüpfelhyänen abnehmend, weshalb eine gesunde und stabile Reservepopulation im Zoo aufzubauen sei. In Zürich werden seit der Eröffnung der Lewa Savanne im Sommer 2020 Tüpfelhyänen gehalten.

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