Die Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich sind in der Covid-19-Krise stark gefordert. Im Kantonsrat wurde nun eine finanzielle Unterstützung gefordert.
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Eine Frau in einem Altersheim geht mithilfe eines Rollators. (Symbolbild) - Keystone

Die Alters- und Pflegeheime im Kanton Zürich sind in der Covid-19-Krise stark gefordert. In einer Dringlichen Anfrage im Kantonsrat wird nun eine mögliche Unterstützung durch den Kanton bei der finanziellen Bewältigung der Corona-Pandemie gefordert.

In der Dringlichen Anfrage fordern Kantonsrätinnen und Kantonsräte von SP, EVP, GLP, Grünen, CVP und AL vom Regierungsrat Auskunft über verschiedene Aspekte der Krise in den Alters- und Pflegeheimen. Im Vordergrund des Vorstosses stehen aber finanzielle Fragen.

So soll der Regierungsrat etwa aufzeigen, wie Heime und Gemeinden für Mehrkosten oder fehlende Erträge entschädigt werden sollen. Als Beispiele werden leere Pflegeplätze sowie Ausgaben für den Kauf von Schutzmaterial und das Einrichten von Besucherzonen genannt.

Die Heime seien von der Gesundheitsdirektion auch dazu angehalten worden, Covid-19-Erkrankte wenn möglich selber zu behandeln und nicht an Spitäler zu überweisen.

In dem Vorstoss wird deshalb auch die Frage aufgeworfen, welche Kosten dem Kanton entstanden wären, wenn die Patientinnen und Patienten in Spitälern behandelt worden wären. Der Regierungsrat hat nun fünf Wochen Zeit, die dringliche Anfrage zu beantworten.

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