Delegierte der Pfadi Züri stellen Weichen für die Zukunft
An der Delegiertenversammlung der Pfadi Züri wurden Weichen für die Zukunft gestellt. Ein Kantonslager ist in Planung, und auch personell gab es Veränderungen.

An der Delegiertenversammlung der Pfadi Züri – dem Kantonalverband der Zürcher Pfadis – wurden wichtige Entscheide für die Zukunft des Kantonalverbands gefällt. Neben personellen Wechseln in der Verbandsleitung stand die Abstimmung über ein Kantonslager im Jahr 2030 im Mittelpunkt, wie Pfadi Züri schreibt.
Projekt «Strukturen» erfolgreich beendet
Durch den Abend führten die Vorstandspräsidentin Daniela Matthaei v/o Lumpi und der Präsident Tobias Juon v/o Appendix. Die Delegierten wurden zu Beginn von Urs Hutter v/o Gofi, Präsident des Zürcher Kantonalverbands für Sport (ZKS), herzlich begrüsst.
Ein bedeutender Meilenstein konnte mit dem erfolgreichen Abschluss des mehrjährigen Projekts «Strukturen» erreicht werden.
In den vergangenen Jahren setzte die Pfadi Züri eine umfassende Neugestaltung ihrer regionalen Organisation um. Regionen wurden fusioniert oder neu gegründet. Dank des grossen Engagements aller Beteiligten konnte der Prozess effizient und erfolgreich umgesetzt werden.
Weg für Kantonslager mit 7000 Teilnehmenden genehmigt
Für besondere Spannung sorgte die Abstimmung über ein mögliches Kantonslager der Pfadi Züri im Jahr 2030. Die Rede ist von einem Pfadilager mit rund 7000 Teilnehmenden im Grossraum des Kantons Zürichs.
Im Vorfeld hatte eine Machbarkeitsstudie Chancen, Risiken und verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Nach engagierten Diskussionen entschieden die Delegierten mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zugunsten des Projekts. Damit ist der Weg für die weitere Planung des Kantonslagers geebnet.
Auch personell wurden neue Weichen gestellt. Die vierjährige Amtszeit von Kantonsleiter Patrick Eugster v/o Merlin wurde unter grossem Applaus gewürdigt. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten Philipp Obrist v/o nthon.
Ebenfalls verabschiedet wurde die Vorstandspräsidentin Daniela Matthaei v/o Lumpi. Die Delegierten wählten Rahel Gut v/o Puella zu ihrer Nachfolgerin als Vorstandspräsidentin der Pfadi Züri.
Regierungsrat Mario Fehr zu Gast
Als Gast nahm Regierungsrat Mario Fehr an der Versammlung teil. In seiner Ansprache zeigte er sich beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement der Zürcher Pfadis und richtete wertschätzende, humorvolle und motivierende Worte an die Delegierten.
Mit weiteren Verabschiedungen und einem Ausblick auf die kommenden Jahre ging die ereignisreiche Delegiertenversammlung zu Ende. Die gefällten Entscheide zeigen: Die Pfadi Züri blickt mit Zuversicht und Tatkraft in die Zukunft.






