Die angespannte Wirtschaftslage stellt Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger vor grosse Herausforderungen.
Jobbewerbung
Eine junge Frau blättert in einer Bewerbung. - dpa

Im neuen gemeinsamen Projekt «StageWay» engagieren sich die Unternehmen Swisscom, Swiss Re und die Zürcher Kantonalbank gemeinsam mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich für Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger, die nach ihrem erfolgreichen Lehrabschluss im momentan durch die Pandemie zusätzlich belasteten Arbeitsmarkt noch keine Festanstellung gefunden haben. Sie sollen mit einer befristeten Anstellung bei einem der beteiligten Projektpartner relevante Arbeitserfahrung sammeln und ihre Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg so erhöhen und den Übergang in eine Festanstellung meistern.

Mit mindestens sechs Monaten dauernden befristeten Anstellungen in einem der beteiligten Unternehmen sollen die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger die Chance erhalten, in einer anderen Branche oder in einer anderen Berufsrichtung Erfahrungen zu sammeln und eine neue Firmenkultur kennenzulernen. Während der Anstellung erhalten die jungen Leute neben der On-the-job-Ausbildung durch den neuen Arbeitgeber auch ein begleitendes Coaching durch Fachleute der Stadt Zürich.

Die Stellenangebote werden auf einer eigens dafür konzipierten Plattform für die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger der beteiligten Projektpartner ausgeschrieben. Für die Plattform und den Aussenauftritt des Projekts zeichnen vier junge Berufsleute aus den beteiligten Unternehmen verantwortlich.

Ausbau des Pilots in Planung

«StageWay» startet im Januar 2021 als Pilotprojekt mit einem Angebot von insgesamt zehn befristeten Anstellungsverhältnissen für interessierte Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger der beteiligten Projektpartner. Bis im Sommer 2021 wird eine Expansion des Projekts auf weitere Partner-Unternehmen, Branchen und Regionen angestrebt, um mehr Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger die notwendige Unterstützung beim Berufseinstieg zu bieten.

Dies auch im Hinblick darauf, dass sich die Situation für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger in den kommenden Monaten allenfalls noch verschlechtern könnte.

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