Anfang April hat die Wasserversorgung mit dem Bau der direkten Wasserleitung zwischen der Limmat- und Glattzone begonnen.
Ob intelligente Wasserzähler oder digital gesteuerte Wasserfilter: Neue Technologien spielen bei der Wasserversorgung eine immer grössere Rolle. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa
Ob intelligente Wasserzähler oder digital gesteuerte Wasserfilter: Neue Technologien spielen bei der Wasserversorgung eine immer grössere Rolle. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa - dpa-infocom GmbH

Beim Reservoir Strickhof und beim Schindlerpark werden zuerst die unterirdischen Leitungen und dann die Pumpwerke Strickhof und Schindlergut / Milchbuck gebaut. Voraussichtlich Ende 2022 werden die Glatt- und Hangzone optimal an das restliche Leitungsnetz angeschlossen sein.

Die Stimmberechtigten hiessen im September 2020 den Objektkredit von 25,245 Millionen Franken für den Bau einer direkten Wasserleitung zwischen Limmat- und Glattzone gut. Das Projekt umfasst neben mehreren Rohrleitungen auch zwei neue Pumpwerke, eines beim bestehenden Reservoir Strickhof und eines beim Schindlerpark.

Beim Pumpwerk auf der nordöstlichen Seite des Parks wird der Bevölkerung in Zukunft auch eine ZüriWC-Anlage zur Verfügung stehen. Anfang April hat die Wasserversorgung im Beisein von Stadtrat Michael Baumer und Michael Roth, Direktor der Wasserversorgung Zürich, mit dem Leitungsbau beim Reservoir Strickhof und im Schindlerpark begonnen.

Durch das etappierte Vorgehen bleibt der Park für die Anwohnerinnen und Anwohner stets zugänglich. Die Arbeiten für die beiden Pumpwerke folgen im August. Die Bauarbeiten dauern bis Dezember 2022.

Betrieb und Versorgung mit Trinkwasser werden sicherer

Dank der Direktverbindung muss das Wasser in Zukunft nicht mehr über die höher gelegene Hangzone gepumpt werden. Dadurch kann die Wasserversorgung im täglichen Betrieb Pumpenergie einsparen.

Die Betriebssicherheit wird erhöht und die Versorgung mit Trinkwasser ist auch bei künftigen Instandhaltungsarbeiten an Wasserwerken und Hauptleitungen sichergestellt. Zudem erhöht die neue Verbindung die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser im Norden der Stadt und im Glatttal. Beides sind Gebiete, in denen die Bevölkerung stark wächst.

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