Eine grosse Drohne ist mit einem Flugzeug kollidiert und bei der anschliessenden harten Landung ist einer der Motoren in Brand geraten: Diesen Notfall haben am Dienstag rund 400 Einsatzkräfte am Flughafen Zürich geübt. Ausserdem waren 160 Statisten an der Übung «McFly 21» mit dabei.
Flughafen Zürich
Der Flughafen Zürich bei Nacht. (Archivbild) - Keystone

Das Flugzeug wurde evakuiert, die verletzten Passagiere versorgt und der Brand gelöscht. Im Anschluss werden dann die Abläufe kritisch unter die Lupe genommen und ein Fazit gezogen.

Solche Übungen sind nötig, damit die Notfallorganisationen regelmässig ihre Einsatzfähigkeit überprüfen können und dass man daraus lernt, was man in Zukunft verbessern kann, wie Stefan Tschudin, COO Flughafen Zürich AG, erklärte.

Bei einem tatsächlichen Notfall müssen die verschiedenen Rettungsorganisationen Hand in Hand arbeiten. Damit alles möglichst reibungslos läuft, findet alle zwei Jahre eine grosse Übung statt. Beteiligt daran waren auch in diesem Jahr Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft, Schutz & Rettung, Swiss, der Flughafen Zürich, das Airport Emergency Team und der kantonale Zivilschutz.

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