Zug übergibt den Schlüssel für das umgebaute Schulhaus Riedmatt
Wie die Gemeinde Zug bekannt gibt, erfolgt am 11. November 2021 die Übergabe des jetzt als Quartiertreff und Kinderbetreuung genutzten Schulhauses.

Das Gebiet Lorzen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat sich zu einem Familienquartier entwickelt. Die Nachfrage nach schul- und familienergänzender Betreuung ist ungebrochen. Entsprechend hat die Stadt Zug das ehemalige Kleinschulhaus in der Riedmatt umgebaut und saniert.
Das Gebäude bietet künftig Platz für den Mittagstisch und die Nachmittagsbetreuung, aber auch für einen Quartiertreff im Obergeschoss. Durch die clevere Raumaufteilung ist eine gemeinsame Nutzung möglich.
Das in den 1970er-Jahren erbaute Kleinschulhaus wurde von Februar bis Oktober 2021 saniert und für die künftige Nutzung umgebaut. Eine Wärmepumpe ersetzt die Ölheizung und auf dem Flachdach konnte eine Photovoltaikanlage erstellt werden.
Modernisierungen
Die Stromproduktion versorgt einerseits das Gebäude und andererseits kann ein grosser Teil ins Stromnetz der WWZ eingespeist werden. Die Fassade und das Dach wurden gedämmt und ein Lift wurde integriert. Zudem wurden die Nasszellen nach den Bedürfnissen der künftigen Nutzung saniert und eine neue Küche für die Zubereitung von Mahlzeiten eingebaut.
Auch der Quartiertreff im Obergeschoss bekam eine kleine Küche. Der Umbau ist so konzipiert, dass das Gebäude später auch wieder als Schulhaus genutzt werden könnte.
Mit der Schlüsselübergabe von Stadträtin Eliane Birchmeier, Vorsteherin Baudepartement, an Stadträtin Vroni Straub, Vorsteherin Bildungsdepartement, sind die Sanierung und der Umbau abgeschlossen und die Räume können dem künftigen Zweck entsprechend eingerichtet werden.
Das Stadtparlament stimmte dem Baukredit von 2.25 Mio. Franken für die Umnutzung des Gebäudes in der Riedmatt am 29. September 2020 zu. Die Kosten wurden eingehalten.






