Das Zuger Versorgungsunternehmen WWZ, vormals Wasserwerke Zug, will zum 1. November die Preise für Erdgas erhöhen. Als Grund nennt WWZ in einer Mitteilung am Mittwoch die gestiegenen Grosshandelspreise für Erdgas.
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Der Zuger Energieversorger WWZ erhöht die Strompreise. (Themenbild) - Keystone

Seit diesem Sommer betrage der Anstieg bis zu 400 Prozent. Den gestiegenen Preis müsse WWZ an die Kunden weitergeben. Die Versorgungssicherheit sei jedoch gewährleistet.

Den Preis je verbrauchte Kilowattstunde (kWh) erhöht WWZ in allen Kundensegmenten um 3,23 Rappen. Das entspricht einer Preiserhöhung von rund einem Drittel bei Verbrauchen unter 100'000 kWh, worunter vor allem Normalverbraucher fallen.

In der Preisliste von Anfang 2021 gibt das Unternehmen den Preis vom fossilen Erdgas mit 9 Rappen pro kWh an. Gemäss Mitteilung steigen für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20'000 kWh die monatlichen Kosten um 54 Franken.

Für Grossverbraucher mit über 100'000 kWh Jahresverbrauch ist der Preisanstieg noch deutlicher, da der Preis je kWh bei ihnen lediglich zwischen 5,79 und 4,38 Rappen lag. Der Zuger Stadtrat muss dieser Preiserhöhung noch zustimmen.

Ende August hatte das Unternehmen bereits mitgeteilt, dass es die Strompreise für 2022 um durchschnittlich 2,1 Prozent erhöhe. Auch hier wurden höhere Preise am Strommarkt geltend gemacht.

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