Petition für Umsetzung der Russland-Sanktionen in Zug überreicht
Der Zuger Regierungsrat soll sich dafür einsetzen, dass die Sanktionen, die wegen des Kriegs in der Ukraine erlassen wurden, auch im Rohstoffsektor gelten.

Die Petition mit dem Titel «Haltung zeigen» wurde laut einer Mitteilung des Komitees von fast 1000 Personen unterzeichnet. Firmen, die unter der Kontrolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin stehen, müssten sanktioniert werden, um eine Finanzierung des Kriegs in der Ukraine zur verhindern.
Die Petition fordert eine öffentliche Verurteilung der russischen Kriegsaktivitäten. Die Konten Putin-naher Oligarchen müssten eingefroren werden und schliesslich sollten die weltweit geltenden Sanktionen auch im schweizerisch-russischen Rohstoffhandel greifen. Denn viele Rohstofffirmen würden in Zug «ungeniert» Handel betreiben.
Laut dem Komitee erfolgen rund 80 Prozent des russischen Rohstoffhandels über die Schweizer Finanzdienstleistungszentren. Die vom Bundesrat beschlossenen Sanktionen würden keine Massnahmen im Rohstoffgeschäft beinhalten.










