Stadt Zug schreibt Architekturwettbewerb für neues Hallenbad aus
Der Stadtrat hat das Wettbewerbsprogramm für das neue Hallenbad in Zug am 7. April 2026 verabschiedet. Das Wettbewerbsverfahren dauert rund ein Jahr.

Der Architekturwettbewerb für das neue Hallenbad und die Sportmeile in der Herti Allmend ist lanciert, wie die Stadt Zug mitteilt.
In das Wettbewerbsprogramm sind die Resultate der öffentlichen Mitwirkung zum neuen Hallenbad, an der fast 1000 Personen teilgenommen haben, eingeflossen.
Hallenbad zum Schwimmen, das unterschiedlichen Nutzergruppen gerecht wird
Die knapp 1000 Personen, die an der öffentlichen Mitwirkung vom 19. Dezember 2025 bis 23. Januar 2026 teilgenommen haben, wünschen klar ein Hallenbad zum Schwimmen, das den Bedürfnissen der unterschiedlichen Nutzergruppen gerecht wird.
Dazu gehören ausreichend grosse Wasserflächen mit markierten Schwimmbahnen sowie eine gute Zugänglichkeit ohne zeitliche Einschränkungen. Während eine Sauna oder ein Dampfbad durchaus erwünscht sind, stehen weitere Wellness- und Erlebnisinfrastrukturen nicht an erster Stelle. Einig sind sich die Teilnehmenden hingegen, dass solche Angebote räumlich und akustisch vom Schwimmbereich zu trennen sind.
Grosser Wert wird auf die Ausgestaltung mit grosszügigen und funktionalen Garderoben, Einzelduschkabinen und Familienkabinen gelegt.
Als Basisanforderungen an ein Hallenbad werden zudem Hygiene, Sicherheit, hindernisfreie Infrastrukturen, eine gute Orientierung und eine angenehme Atmosphäre genannt. Wichtig ist den Mitwirkenden eine gute ÖV-Anbindung und Veloinfrastruktur sowie ein quartierverträgliches Mobilitätskonzept für den motorisierten Verkehr.
Wettbewerbsverfahren am 7. April verabschiedet
«Die umfangreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung waren für uns äusserst wertvoll», betont Eliane Birchmeier, Vorsteherin des Baudepartements. «So ist es uns gelungen, ein Wettbewerbsprogramm zu erarbeiten, dass den Bedürfnissen der unterschiedlichen Nutzergruppen entspricht.»
Neben der breiten Öffentlichkeit und den Stadtschulen wurden im Vorfeld auch die Initianten sowie die verschiedenen Sportvereine vom Baudepartement der Stadt Zug abgeholt.
Der Stadtrat hat das Wettbewerbsprogramm am 7. April 2026 verabschiedet. Der einstufige Wettbewerb mit Präqualifikation umfasst den gesamten Perimeter der Herti Allmend mit dem neuen Hallenbad und den sanierungsbedürftigen Fussball- und Leichtathletikanlagen.
Das Wettbewerbsverfahren dauert rund ein Jahr, im Frühjahr 2027 soll das Siegerprojekt feststehen.
Areal Herti Allmend als Standort für das neue Hallenbad
Am 18. Juni 2023 hat die Stadtzuger Stimmbevölkerung der Initiative für ein neues Hallenbad mit 81 Prozent Ja-Stimmen klar zugestimmt.
Nach einer umfassenden Evaluation und Standortsuche wurde im Frühjahr 2025 das Areal Herti Allmend als Standort für das neue Hallenbad festgesetzt und daraufhin die Planungsarbeiten für die Gesamtentwicklung des Areals Herti Allmend an die Hand genommen.
Am 20. Januar 2026 bewilligte der Grosse Gemeinderat GGR den Wettbewerbskredit in Höhe von 1,427 Millionen Franken.
Ein Link zum Mitwirkungsbericht und Wettbewerbsprogramm neues Hallenbad und Sportanlagen ist auf der Webseite der Stadt hinterlegt.










