Der Kanton Zug unterstützt Heime im Kampf gegen den Mangel an Pflegepersonal.
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Das Wappen des Kanton Zug über den Sitzen der Ständeräte im Nationalratssaal im Bundeshaus in Bern. (Symbolbild) - Keystone
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Er will unter anderem dazu beitragen, dass die Fachkräfte möglichst lange im Beruf bleiben und bietet den Institutionen deshalb eine Betriebsanalyse an. Die Pflegeheime können dazu die Dienste einer externen Beratungsfirma in Anspruch nehmen, wie die Zuger Gesundheitsdirektion am Freitag, 23. September 2022, mitteilte. Deren Analyse soll den einzelnen Heimen Klarheit geben, welche Ansätze für den Personalerhalt bereits vorhanden sind und was besser sein könnte.

Damit wolle der Kanton zu motiviertem Pflegepersonal beitragen. Davon profitierten nicht nur die Heime, sondern vor allem auch die Bewohnenden. Der Kanton Zug verfügt über 16 Institutionen der allgemeinen Langzeitpflege mit insgesamt über 1100 Betten. Zuständig für diese sind die Gemeinden sowie Private.

Neben der angestrebten Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege, welche die Analyse bringen soll, setzt der Kanton auch auf Quer- und Wiedereinsteigerinnen. Er unterstützt ein entsprechendes Programm des Bildungszentrums Xund für eine verkürzte Ausbildung.

Dazu kommt eine Ausbildungsoffensive auf Bundesebene. Sie ist eine Folge der Annahme der Pflegeinitiative durch das Stimmvolk im vergangenen November. Hier arbeite der Kanton Zug eng mit den verschiedenen Leistungserbringern, dem Xund und den Gemeinden zusammen.

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