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Zug: Jugendbande stiehlt Velos – 19-Jähriger soll Auftraggeber sein

Zuger Polizei
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Im September 2025 haben Jugendliche in der Stadt Zug sowie in der Gemeinde Steinhausen mehrere Fahrräder gestohlen. Die Beschuldigten konnten ermittelt werden.

Velo
Dutzende Velos hat ein Dieb geklaut. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/PETRA OROSZ

In den ersten drei Septemberwochen 2025 haben sechs Jugendliche an verschiedenen Orten in der Stadt Zug und in der Gemeinde Steinhausen rund ein Dutzend Fahrräder entwendet.

Dank einer Bürgermeldung konnten zwei von ihnen am frühen Abend des 21. September 2025 in flagranti festgenommen werden. Die Ermittlungen durch den Dienst Jugenddelikte der Zuger Polizei und der Jugendanwaltschaft führten zu weiteren Tatbeteiligten. Bei der Täterschaft handelt es sich um insgesamt sechs Jugendliche, die zum Tatzeitpunkt zwischen 13 und 14 Jahre alt waren.

Bei den Einvernahmen zeigten sie sich geständig und gaben an, für rund ein Dutzend Fahrraddiebstähle verantwortlich zu sein. Die Delikte begingen sie in unterschiedlicher personeller Zusammensetzung. Einige der Fahrräder waren unverschlossen, bei den anderen hat die Täterschaft die Fahrradschlösser mit einem Bolzenschneider aufgebrochen.

Zehn der gestohlenen Fahrräder konnten in einem Fahrradunterstand in der Gemeinde Steinhausen sichergestellt werden. Ein Teil der Fahrräder wurde bereits den rechtmässigen Besitzern zugeordnet und zurückgegeben.

Gemäss Aussagen der Jugendlichen handelten sie im Auftrag eines erwachsenen Mannes. Dieser habe ihnen für den Weiterverkauf der Fahrräder eine Gewinnbeteiligung in Aussicht gestellt.

Auftraggeber ermittelt

Der mutmassliche Auftraggeber konnte ebenfalls ermittelt werden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen den zum Tatzeitpunkt 19-Jährigen eine Strafuntersuchung eröffnet. Diese ist noch nicht abgeschlossen.

Fünf der sechs Jugendlichen wurden durch die Jugendanwaltschaft des Kantons Zug jeweils zu einer Arbeitsleistung zwischen sechs und zehn Tagen verurteilt. Zwei von ihnen erhielten zusätzliche jugenstrafrechtliche Massnahmen. Das Verfahren gegen den sechsten Beschuldigten ist noch nicht rechtskräftig abgeschlossen.

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Kommentare

User #2871 (nicht angemeldet)

Klauen ist Lukrativer weder Arbeiten, zudem hat er bei einer Verhaftung das erste mal nichts zu befürchten! Ja so sind heute die Gesetze, welche schon lange hätten angepasst und geändert werden müssen. Man ist gespanntm bei einer 10 Millionen Schweiz, was dann die Auswirkungen sind, wenn weiterhin bei den Verurteilungen und Festnahmen Kuscheljustiz betrieben wird. Autofahrer werden bei einem Vergehen wie Schwerverbrecher behandelt. Personen die bei Demos Schäden anrichten und Menschen mit Lein und Seele bedrohen, werden von den Verantwortlichen Behörden gestreichelt und geschützt!

User #1126 (nicht angemeldet)

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