Ein georgischer Kriminaltourist hat mit gestohlenen Kosmetikartikeln gehandelt. Der 31-Jährige wurde festgenommen, verurteilt und musste die Schweiz verlassen.
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Ein Polizist in der Uniform der Kantonspolizei Zug. (Symbolbild) - Kantonspolizei Zug

Bei einer Personen- und Fahrzeugkontrolle am Dienstag, 16. November, haben Einsatzkräfte der Zuger Polizei bei einem 31-jährigen Georgier eine grosse Menge originalverpackter Kosmetikartikel im Gesamtwert von rund 4`000 Franken gefunden. Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Teil der gestohlenen Artikel zwei Verkaufsgeschäften zugeordnet werden.

Gemäss den Aussagen des Mannes hat er die Rasierer, Rasierklingen sowie Zahnbürstenaufsätze einem ihm unbekannten Mann zum Preis von 300 Franken abgekauft. Der Georgier musste damit annehmen, dass eine andere Person durch eine strafbare Handlung in den Besitz dieser Kosmetikartikel gekommen ist und diese nun weit unter dem Marktwert verkauft.

Dreijähriges Einreiseverbot für die Schweiz und Liechtenstein

Der 31-Jährige, der sich illegal in der Schweiz aufhielt, wurde festgenommen und durch die Schnellrichterin der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen Hehlerei und Widerhandlung gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz zu einer Geldstrafe und einer Busse von mehreren Hundert Franken verurteilt.

Durch das Amt für Migration wurde der Kriminaltourist aus der Schweiz weggewiesen. Zudem erhielt er ein dreijähriges Einreiseverbot für die Schweiz und Liechtenstein.

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