Hünenberg erzielt hohen Ertragsüberschuss

Gemeinde Hünenberg
Gemeinde Hünenberg

Region Zug,

Die Gemeinde Hünenberg schliesst 2025 mit 17,7 Millionen Franken Überschuss ab – deutlich mehr als budgetiert dank hoher Steuereinnahmen.

Gemeindesaal Hünenberg.
Gemeindesaal Hünenberg. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Hünenberg mitteilt, schliesst die Erfolgsrechnung der Gemeinde für das Jahr 2025 mit einem Ertragsüberschuss von 17,7 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 1,2 Millionen Franken.

Das Rechnungsergebnis ist um 16,5 Millionen Franken besser als erwartet ausgefallen. Die hauptsächlichen Gründe dafür sind die über den Erwartungen liegenden Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen mit plus 3,3 Millionen Franken aus dem Berichtsjahr und plus 2,2 Millionen Franken aus den Vorjahren.

Bei den juristischen Personen sind es plus 0,5 Millionen Franken aus dem Berichts- und Vorjahr und plus 0,9 Millionen Franken aus früheren Jahren. Massiv über den Erwartungen fielen die Grundstücksgewinnsteuereinnahmen mit plus 8,4 Millionen Franken und die Erbschafts- und Schenkungssteuern mit plus 1,3 Millionen Franken aus.

Der Aufwand hingegen liegt um 1,6 Millionen Franken höher als budgetiert. Diese Abweichung ist hauptsächlich auf den Personalaufwand mit plus 1,3 Millionen Franken zurückzuführen, wovon aber eine Million Franken lediglich auf ergebnisneutrale Kontoverschiebungen in Verbindung mit der Integration der nebenschulischen Betreuung vom Verein Familie Plus per 1. August 2025 entstanden. Weiter sind im Sachaufwand Mehrkosten beim Unterhalt der Liegenschaften und Anlagen entstanden.

Investitionsrechnung

Im Jahr 2025 wurden für Investitionsvorhaben Nettoausgaben von 4,7 Millionen Franken getätigt. Budgetiert waren Nettoausgaben von acht Millionen Franken.

Grössere Abweichungen gegenüber der Investitionsplanung ergeben sich beim Sanierungsfortschritt des Schulhauses Matten (minus 1,2 Millionen Franken), beim Sanierungsfortschritt der Gemeindestrassen 2024 bis 2027 (minus 0,6 Millionen Franken) sowie beim Baufortschritt des neuen Gemeindehauses Maihölzli (minus 0,6 Millionen Franken).

Weitere Abweichungen betreffen den Projektfortschritt der Gesamtentwicklung Bösch, insbesondere bei der Projektdefinition Ringstrasse, der Gründung der Trägerschaft und der Erstellung provisorischer Parkflächen (minus 0,3 Millionen Franken) sowie bei der Ringstrasse mit Mittelachse und Bushaltestellen in der 1. Etappe (minus 0,3 Millionen Franken).

Abrechnung von Verpflichtungskrediten 2025

Mit der Rechnung 2025 konnten mehrere Verpflichtungskredite abgerechnet werden. Beim Objektkredit «Ortsplanungsrevision» entstanden Mehrausgaben von 19'579 Franken bei einem bewilligten Bruttoausgabekredit von 620'000 Franken.

Beim Objektkredit «Umgestaltung Chamerstrasse Zentrumsbereich» ergaben sich Minderausgaben von 3453 Franken bei einem bewilligten Kredit von 2,2 Millionen Franken. Beim Objektkredit «Sanierung und Erweiterung Skateanlage beim Freizeit- und Sportgebäude» resultierten Minderausgaben von 22'146 Franken bei einem bewilligten Bruttoausgabekredit von 673'000 Franken.

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