SC Zofingen reagiert mit Heimsieg gegen Beinwil
Der SC Zofingen gewinnt zu Hause verdient mit 2:0 gegen den FC Beinwil am See. Mustafic und Stäuble erzielen beide Treffer bereits vor der Pause.

Wie der SC Zofingen mitteilt, reagiert das Team auf die Niederlage unter der Woche und gewinnt das Heimspiel gegen den FC Beinwil am See verdient mit 2:0. Der SCZ startete gut in die Partie und übernahm von Beginn weg das Spieldiktat. Insbesondere in den ersten 20 Minuten hatte das Heimteam deutlich mehr vom Spiel und kam zu mehreren guten Möglichkeiten.
Der Gast aus Beinwil tat sich auf dem grossen Platz der Trinermatten zunächst schwer und wurde immer wieder in die eigene Hälfte gedrängt. Einzig die nötige Effizienz fehlte den Zofingern in dieser Phase. In der 20. Minute kam dann auch noch Pech dazu: Ein Abschluss des SCZ landete an der Latte. Ein Bild, welches die Mannschaft in dieser Saison bereits bestens kennt.
In der Folge fand Beinwil etwas besser in die Partie. Der SCZ verlor nun vermehrt Bälle in kleinen Duellen und hielt den Ball teilweise zu lange am Fuss. Die Gäste konnten diese Phase jedoch nicht entscheidend ausnutzen und Zofingen übernahm schon bald wieder das Spieldiktat. Trotzdem gehörte die nächste grosse Möglichkeit den Gästen. In der 33. Minute tauchte Beinwil gefährlich vor dem Zofinger Tor auf, doch Sven Gammel war zur Stelle und verhinderte den Rückstand.
Nur drei Minuten später fiel das Tor auf der anderen Seite. Daris Mustafic brachte den SCZ in der 36. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte das Heimteam sogar noch nachlegen. Sandro Stäuble traf in der 45. Minute zum wichtigen 2:0 und sorgte damit für eine komfortable Ausgangslage für die zweite Halbzeit.
Beinwil erhöht Druck nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erwischte allerdings der FC Beinwil am See den besseren Start. Der SCZ verschlief die Anfangsphase etwas und liess die Gäste Druck aufbauen. Zu wirklich zwingenden Möglichkeiten kam Beinwil dabei aber nur selten.
Trainer Stefan Elsasser reagierte und wechselte im Verlauf der zweiten Halbzeit kräftig durch, um seiner Mannschaft neue Kräfte zu verleihen. In der 68. Minute bot sich dann die grosse Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung.
Adilson Ngina setzte sich stark durch und konnte im Strafraum nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter konnte Denis Memaj jedoch nicht verwerten. Danach beruhigte sich die Partie zunehmend. Beinwil gelang es zu selten, den SCZ ernsthaft unter Druck zu setzen. Auf der anderen Seite liessen die Zofinger die letzte Konsequenz vermissen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
SCZ schlägt Beinwil trotz vergebener Chancen
Gerade in der Schlussphase hätte das Resultat durchaus noch deutlicher ausfallen können. Der SCZ kam zu mehreren guten Möglichkeiten, scheiterte jedoch wiederholt am gegnerischen Torhüter. Adilson Ngina traf zudem nur den Pfosten und verpasste damit ebenfalls das dritte Zofinger Tor.
So blieb es am Ende beim verdienten 2:0-Heimsieg. Der SCZ hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und erarbeitete sich ein klares Chancenplus. Einzig die fehlende Effizienz verhinderte einen höheren Sieg. Nach der deutlichen Niederlage in Gränichen zeigt die Mannschaft damit die gewünschte Reaktion und sichert sich auf der Trinermatten die nächsten drei Punkte.









