Aarburg

Neustart geglückt: Tagesstrukturangebot kommt gut an

Stadt Aarburg
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Zofingen,

Der neu organisierte Mittagstisch Aarburg ist erfolgreich gestartet und bildet die Grundlage für ein umfassendes Tagesstrukturangebot ab dem Schuljahr 2026/27.

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Neustart Mittagstisch Aarburg: v. l. n. r. Vize-Präsident Kirchenpflege Martin Plock, Projektleiterin kidéal Carola Hartmann und Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär - Stadt Aarburg

Wie die Stadt Aarburg berichtet, ist der neu organisierte Mittagstisch, aktuell betrieben in der gemeindeeigenen Liegenschaft Falken, im Januar 2026 gut gestartet. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich eine positive Resonanz von Kindern und Eltern.

Der gelungene Start bildet die Grundlage für den geplanten Aufbau eines umfassenden Tagesstrukturangebots ab dem Schuljahr 2026/2027.

Elternabend mit positiver Resonanz

Ein Elternabend zu Beginn des Jahres bestätigte das Interesse. Nach anfänglicher Zurückhaltung entwickelte sich ein offener Austausch, in dessen Folge weitere Kinder angemeldet und zusätzliche Nachfragen an Unterstützungsangeboten signalisiert wurden.

Im persönlichen Gespräch konnten wir bestehende Unsicherheiten aufnehmen und deutlich machen, dass bei uns fachliche Qualität und ein einfühlsamer Umgang mit den Kindern Hand in Hand gehen, erklärt Carola Hartmann, Projektleiterin bei kidéal.

Kontinuität und Professionalität im Betreuungsteam

Für Kontinuität sorgt die Übernahme von zwei Mitarbeiterinnen aus dem bisherigen Mittagstisch des Vereins Nordstern. So bleiben Erfahrung und bestehende Beziehungen erhalten. Unterstützt werden die beiden Mitarbeiterinnen von Carola Rudin, einer routinierten und ausgewiesenen Pädagogin der neuen Trägerschaft kidéal.

Stadtpräsident Hans-Ulrich Schär, äussert sich erfreut: Ich bin froh, dass die nahtlose Weiterführung des Mittagstischs geglückt ist, wir nun eine stabile Grundlage geschaffen haben und den Ausbau des Angebots gezielt vorantreiben können.

So soll das Tagesstrukturangebot ab 2026/2027 aussehen

Das ausgearbeitete Tagesstrukturangebot für Aarburg sieht ab dem Schuljahr 2026/2027 an regulären Schultagen – abhängig vom Bedarf – folgende Betreuungsmodule vor: Frühbetreuung 6.45 Uhr bis 8 Uhr, Mittagsbetreuung 11.45 Uhr bis 13.30 Uhr und Nachmittagsbetreuung 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr.

Zusätzlich ist eine Ferienbetreuung von 6.45 Uhr bis 18.30 Uhr geplant. Während eidgenössischen und kantonalen Feiertagen bleibt die Tagesstruktur geschlossen.

Mehrwert für Bevölkerung und Stadt Aarburg

Mit dem geplanten Tagesstrukturangebot reagiert Aarburg auf gesellschaftliche Veränderungen und den wachsenden Bedarf an verlässlicher familienergänzender Betreuung. Das Angebot unterstützt Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, stärkt die Attraktivität des Wohn- und Arbeitsstandorts Aarburg und trägt zur Chancengleichheit von Kindern bei. Gleichzeitig entsteht eine qualifizierte, langfristig tragfähige Lösung für die schulergänzende Betreuung.

Starke Partnerschaft als Fundament

Das Projekt basiert auf einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Stadt Aarburg, der Reformierten Kirche Aarburg und der neuen Trägerschaft kidéal.

Gemeinsam wurde eine professionelle und zukunftsorientierte Lösung erarbeitet, die den Bedürfnissen der Stadt Aarburg und der kommunalen Umsetzung des Gesetzes über die familienergänzende Kinderbetreuung (Kinderbetreuungsgesetz, KiBeG) Rechnung trägt.

Über die definitive Einführung und Umsetzung entscheidet die Aarburger Bevölkerung an der Einwohnergemeindeversammlung am Donnerstag, 11. Juni 2026.

Klare Rollen und Beiträge der Partner

Jede beteiligte Partei leistet einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Projekts: Die Stadt Aarburg schafft die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen, um den gesetzlichen Leistungsauftrag für das Tagesstrukturangebot zu vergeben, und übernimmt damit ihre Verantwortung im Bereich Familienpolitik.

Kidéal als erfahrene externe Fachorganisation bringt kidéal umfassende Expertise in der schulergänzenden Betreuung mit. kidéal wird die pädagogische Qualität, fachmännische Betriebsführung und langfristige Stabilität sicherstellen.

Die Reformierte Kirche Aarburg stellt mit dem Alten Pfarrhaus einen zentralen Standort zur Verfügung und investiert substanziell in den Umzug sowie den Umbau der Räumlichkeiten und den Umzug der Kirchenverwaltung in die Stadtkirche.

Kirchgemeinde fördert familienfreundliche Betreuung

Martin Plock, Vize-Präsident der Kirchenpflege, betont: «Als reformierte Kirchgemeinde ist es uns ein wichtiges Anliegen, aktiv dazu beizutragen, Aarburg als familienfreundliche Stadt zu stärken und eine soziale, aber auch wertschöpfende Nutzung des Pfarrhauses zu ermöglichen.

Wir haben mehrere Betreibermodelle und -partner geprüft, aber kidéal hat uns durch sehr gute Referenzen, viel Erfahrung und ihre professionelle Vorgehensweise überzeugt.»

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