Das Siegerprojekt für das Hörni-Areal in Zofingen steht fest
Wie die Stadt Zofingen mitteilt, wird am 3. Mai 2023 das Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb zur Entwicklung des Cartub/Hörni-Areals präsentiert.

Die Schmid Immobilien AG aus Ebikon besitzt im Bereich Mühlegasse/Obere Brühlstrasse beim Bahnhof Zofingen das Cartub/Hörni-Areal.
Um zu evaluieren, wie das ehemalige Industriegebiet entwickelt werden soll, hat sie im Oktober 2021 ein Konkurrenzverfahren mittels vorgeschalteter Präqualifikation und nachfolgenden zweistufigen Studienauftragsverfahrens in Auftrag gegeben.
Begleitet wurde dieses Verfahren durch die consero ag aus Weggis.
Ein solches Vorgehen eignet sich besonders, um im Verlauf des Prozesses zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen, welche in der weiteren Wettbewerbsphase noch einfliessen können.
Kombination von Bestehendem und Neuem
Das Siegerprojekt hat sich gegen sieben Konkurrenten durchgesetzt. Gewonnen hat das Projekt «as found» der Oxid Architektur GmbH aus Zürich.
Das Team präsentierte der Jury einen stimmigen, reichhaltigen Vorschlag.
Dieser überzeugte durch den sorgfältigen Umgang mit dem industriellen Bestand, welcher teilweise beibehalten und weiterentwickelt wird.
Geplant sind 250 bis 260 Wohnungen
Dazu gehören das Tonnengewölbe sowie das Gebäude, in welchem das Jugendkulturlokal Oxil beheimatet ist.
Dieses war damals das erste Industriegebäude westlich der Bahnlinie.
Auf dem bisherigen Industrieareal sind gemäss aktuellem Stand 250 bis 260 Wohnungen sowie Ateliers und Dienstleistungsflächen geplant.
Die neuen Gebäude platzieren sich rund um drei grosse, teilweise öffentliche Freiräume.
Erfüllung der Anforderungen der Stadt
Diese bilden ein Grundgerüst, leisten eine quartierübergreifende Vernetzung und schaffen neue Identifikationspotenziale.
Die Jurierung erfolgte durch ein Beurteilungsgremium, bestehend aus Architekten, Vertretern der Schmid Immobilien AG, der Verfahrensbegleitung sowie der Stadt Zofingen.
Die vom Stadtrat Zofingen autorisierte Vertretung unter der Führung von Stadtpräsidentin Christiane Guyer stellte sicher, dass die städtebaulichen Voraussetzungen und qualitativen Anforderungen der Stadt erfüllt wurden.
Präsentation des Siegerprojekts
Das Projekt legt die Basis zur Erarbeitung eines detaillierten Gestaltungsplans. Das Ziel ist es, diesen im Jahr 2024 fertigzustellen und der Bewilligungsbehörde vorzulegen.
Wer sich für das Siegerprojekt interessiert, hat die Möglichkeit, dieses am 3. Mai 2023 von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Tonnengewölbe an der Oberen Brühlstrasse neben dem Jugendkulturlokal Oxil zu besichtigen.
Bauherrschaft und Architekten stehen für Fragen bereit.










