Zofingen

Bäume statt Asphalt: Ein Platz zum Verweilen

Nau.ch Lokal
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Zofingen,

In der Hinteren Hauptgasse der Stadt Zofingen ist eine moderne Begegnungszone entstanden. Entsiegelte Plätze und neue Sitzbänke laden zum Aufenthalt ein.

Niklaus-Thut-Platz Zofingen
Der Niklaus-Thut-Platz in der Stadt Zofingen AG. - Nau.ch / Stadt Zofingen

Wie die Stadt Zofingen informiert, entwickelt sie ihre Altstadt konsequent weiter. Dabei richtet sie den Strassenraum schrittweise auf die Anforderungen einer modernen Begegnungszone aus. Mit dem Abschluss der Arbeiten in der Hinteren Hauptgasse wird ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt.

Der Stadtrat plante, an der Hinteren Hauptgasse das Brunnenwasser vor der alten Kaserne mit einer Versickerungsanlage dem Grundwasser zuzuführen und den Platz zu entsiegeln. Der Einwohnerrat hat in diesem Zusammenhang einen Zusatzkredit für einen Baum und eine Sitzbank bewilligt.

Diese Ausgangslage wurde genutzt, um auch beim benachbarten Stadthaus zwei zusätzliche Bäume zu pflanzen und den Strassenraum geringfügig anzupassen. Dadurch ist ein attraktiver Aufenthaltsbereich entstanden, der die Altstadt weiter aufwertet und zum Verweilen einlädt.

Zofingen gestaltet Altstadt weiter zur Begegnungszone

Im Rahmen der Umsetzung wurde der Verkehrsraum gezielt und mit Augenmass neu organisiert. «Die Strassenführung und Möblierung sind so ausgestaltet, dass die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs reduziert und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität erhöht wird», sagt Stadtrat Robert Weishaupt.

Sämtliche Wegbeziehungen für Zufussgehende bleiben erhalten – wie auch alle bisherigen Parkplätze. Grundlage bildet die bestehende Begegnungszone mit Tempo 20.

Darin haben Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt und dürfen sich im gesamten Strassenraum frei bewegen. Klassische Trottoirs sind nicht mehr erforderlich, da der gesamte Strassenraum gemeinsam genutzt wird.

Konzept für begehbare Altstadt als Grundlage

Ziel der Begegnungszone ist, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und den öffentlichen Raum stärker als Lebens- und Begegnungsraum zu gestalten.

Die baulichen Massnahmen basieren auf dem Konzept zur Strassenraumgestaltung von Buchmann Landschaftsarchitektur. Dieses wurde im Zusammenhang mit dem Postulat «Begehbare Altstadt» erarbeitet.

Es dient als Leitlinie für die schrittweise Weiterentwicklung der Altstadt und wurde von der Stadtbildkommission und vom Stadtrat genehmigt.

Bund beteiligt sich

Auch auf übergeordneter Ebene wird das Projekt anerkannt. Der Bund beteiligt sich im Rahmen seines Förderprogramms zur Anpassung an den Klimawandel mit einem Beitrag von 51’000 Franken. Damit werden gezielt Massnahmen unterstützt, die sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die klimaangepasste Stadtentwicklung fördern.

«Mit der aktuellen Umsetzung wurde ein weiterer Schritt hin zu einer attraktiven, sicheren und zukunftsfähigen Altstadt gemacht – im Sinne einer hohen Lebensqualität für Bevölkerung, Gewerbe und Besucherinnen und Besucher», freut sich Stadtrat Robert Weishaupt.

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