Wie die Gemeinde Wohlen AG mitteilt, werden ab dem 24. November 2021 mit dem Projekt «Klimaoase» in Aargauer Gemeinden Plätze aufgebrochen und Bäume gepflanzt.
Dorfzentrum Wohlen AG - Wohlen AG
Dorfzentrum Wohlen AG - Wohlen AG - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Am Mittwoch, 24. November 2021, übernimmt Wohlen im Rahmen des Projektes «Klimaoase» symbolisch den «Stafettenstab» welcher in Form eines Baumgeschenkes der Gemeinde Kölliken überreicht wird. Der Gemeinderat freut sich, dass Wohlen Teil des vom Naturama initiierten Projektes ist.

Es ergänzt die Bestrebungen der Gemeinde, öffentliche Flächen naturnah aufzuwerten und den prognostizierten Hitzeperioden im Siedlungsraum entgegenzuwirken. Beim Schulhaus Junkholz werden vier Winterlinden gepflanzt. Eine einheimische Art, welche an diesem Standort dem Klimawandel standhalten kann.

Die Aktion soll Menschen zum Thema Biodiversität sensibilisieren

Mit dem Projekt Klimaoase, dessen Projektleitung beim Naturama liegt, werden in verschiedenen Aargauer Gemeinden Plätze aufgebrochen und Bäume gepflanzt. Dies als Beitrag gegen die Hitzeentwicklung und für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Jede teilnehmende Gemeinde erhält einen Baum geschenkt und gibt den «Stafettenstab», in Form eines Baumes, an eine nächste Gemeinde weiter. Die Aktion soll zur Pflanzung weiterer Bäume ermuntern und viele Menschen für das wichtige Thema sensibilisieren.

Der Kühleffekt der Bäume kann optimal genutzt werden

Die neu gepflanzten Bäume im Junkholz werden mit den Jahren zu einem Blätterdach zusammenwachsen und viel Schatten spenden. Zusätzlich verdunsten Bäume Wasser, welches einen angenehmem Kühleffekt bewirkt. Im Bereich der Bäume wurde der Verbundsteinbelag aufgebrochen und durch einen wasserdurchlässigen Kiesbelag ersetzt. Dies sorgt für eine bessere Wasserversorgung und begünstigt das Wachstum der Bäume und das Mikroklima vor Ort. Der Pausenplatz kann trotzdem wie gehabt benutzt werden.

Die Winterlinde trotzt dem Klimawandel

Mit der einheimischen Art Tilia cordata (Winterlinde) wurde eine Baumart gewählt, die an diesem Standort dem Klimawandel trotzen kann. Die vier neuen Bäume ersetzen eher ungeeignete Bäume (Hartriegel und Ahorn-Sorten). Dank dem Aufbruch des Belages konnten grössere Baumgruben erstellt werden, was die Bedingungen für die Bäume nochmals verbessert.

Der Gemeinderat freut sich, dass Wohlen Teil des Projektes «Klimaoase» wird. Es ergänzt die Bestrebungen, öffentliche Flächen naturnah aufzuwerten und wo möglich zusätzliche Bäume zu Pflanzen. Grünflächen und Bäume helfen die prognostizierten Hitzeperioden im Siedlungsraum etwas zu mildern.

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