Die IB Wohlen Erdgaspreise steigen weiter

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    Die IB Wohlen kommt aufgrund angespannten Energiemärkten nicht umhin, die Erdgaspreise per 1. Januar 2022 erneut zu erhöhen und 1:1 an die Kunden weiterzugeben.

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    Die Stadt Wohlen im Aargau. - Nau.ch / Jeannine Good

    Die Situation an den internationalen Energiemärkten zeigt sich weiterhin äusserst angespannt. Die IB Wohlen kommt deshalb nicht umhin, ihre Erdgaspreise per 1. Januar 2022 erneut zu erhöhen.

    Die erhoffte Entspannung an den internationalen Energiemärkten lässt weiterhin auf sich warten. Sorge bereiten den Marktteilnehmern insbesondere die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, die sich bereits auf die Gaslieferungen nach Europa auswirken.

    Die negativen politischen Signale zur Zertifizierung der «Nord Stream 2»-Pipeline von Russland nach Europa, die weiter steigende Nachfrage nach Gas zur Stromproduktion und die nach wie vor tiefen Speicherstände tragen das Ihre zu einer noch nie da gewesenen Situation bei.

    «Die Gaspreise an den Handelsmärkten sind auf historischem Rekordkurs», sagt Peter Lehmann, Vorsitzender der ibw-Geschäftsleitung. Die Vorlieferantin der ibw, die Gasverbund Mittelland AG, muss daher ihre Erdgaspreise per 1. Januar 2022 um einen Rappen pro Kilowattstunde erhöhen.

    Die ibw wünscht sich die Rückkehr zur Preisstabilität

    «Die ibw kommt nicht umhin, diese Preisanpassung 1:1 an ihre Kunden weiterzugeben», so Peter Lehmann. Zudem steigt, wie schon länger bekannt, die CO₂-Abgabe per 1. Januar 2022 von 1,741 auf 2,169 Rappen pro Kilowattstunde.

    «Die ibw bedauert diese Entwicklung sehr», sagt Peter Lehmann. «Wir wünschen uns nichts mehr als eine Rückkehr zur Preisstabilität der Vorjahre – gerade auch im Interesse unserer Kundinnen und Kunden. Davon sind wir derzeit jedoch weit entfernt.»

    Denn auch der weitere Ausblick präsentiert sich ungewiss: Die Gasverbund Mittelland AG überprüft ihre Preise derzeit monatlich, und aufgrund der aktuellen Situation sind erneute Preiserhöhungen in den nächsten Wochen nicht ausgeschlossen.

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