Wohnpolitik: Stadtrat setzt klare strategische Leitplanken

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Die Stadt reagiert auf den angespannten Winterthurer Wohnungsmarkt mit einer neuen Wohnstrategie, die Prioritäten festlegt und den Rahmen für Massnahmen schafft

Das Turm Areal in Winterthur.
Das Turm Areal in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Der Wohnungsmarkt in Winterthur ist seit Jahren angespannt,. Es gibt kaum Bauland mehr und neue Wohnungen entstehen heute oft dort, wo bereits gebaut ist. Das macht Bauprojekte schwieriger.

Gleichzeitig wächst die Bevölkerung weiter und immer mehr Menschen leben in kleinen Haushalten. Das führt zu einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Die Preise für Boden und Wohnraum steigen.

Wohnen ist für viele Menschen in Winterthur ein wichtiges Thema. Geeignete Wohnungen, ein passendes Wohnumfeld und eine funktionierende Versorgung im Quartier sind entscheidend für die Lebensqualität der Stadt.

Der Stadtrat nimmt diese Sorgen ernst, wie die Stadt Winterthur erklärt. Deshalb hat er die Wohnstrategie als eine der wichtigsten Strategien der Stadt festgelegt und weiterentwickelt.

Mit vier Handlungsfeldern zum Ziel

Die neue Wohnstrategie enthält vier Handlungsfelder. Innerhalb dieser Felder setzt der Stadtrat Prioritäten fest und schafft den Rahmen für wirksame Massnahmen.

Die einzelnen Handlungsfelder sind «Akteure Wohnungsmarkt (Miteinander)», «Ausreichendes Wohnraumangebot (Quantität)», «Vielfältiges Wohnraumangebot (Qualität)» und «Räumliche Durchmischung (Raum».

Ein Schaubild zu den Handlungsfeldern ist auf der Webseite der Stadt Winterthur hinterlegt.

Zusammenarbeit, Prozesse und Services vorantreiben

Die Stadt kann die Wohnungsfrage nicht allein lösen. Dafür braucht es die Zusammenarbeit mit allen Akteurn auf dem Wohnungsmarkt.

Die Stadt will aktiv den Austausch suchen und gute Partnerschaften pflegen. Regelmässige Gespräche zwischen den verschiedenen Akteuren, der Verwaltung und der Politik sowie eine bessere Abstimmung innerhalb der Stadtverwaltung sollen dabei helfen.

Mehr Wohnraum schaffen

Es gibt immer weniger freie Wohnungen und die Menschen ziehen seltener um. Deshalb braucht Winterthur ein ausreichendes Wohnraumangebot.

Die Stadt will die Voraussetzungen schaffen, damit zusätzlicher Wohnraum gebaut werden kann.

Dazu gehören eine gute Nutzung des vorhandenen Bodens, mehr Verdichtung und gezielte Entwicklungen in einzelnen Gebieten.

Breites Wohnraumangebot bereitstellen, gemeinnützigen Wohnraum stärken

Die Wohnbedürfnisse der Menschen sind unterschiedlich und ändern sich im Lauf des Lebens.

Die Stadt setzt sich deshalb für ein vielfältiges und bezahlbares Wohnraumangebot ein. Besonders wichtig ist der gemeinnützige Wohnungsbau.

Die Stadt unterstützt diesen, indem sie eigenes Land an gemeinnützige Bauträger vergibt und sie bei grösseren Bauprojekten einbezieht.

Versorgung der Quartiere stärken

Jedes Quartier in Winterthur hat seinen eigenen Charakter. Damit sich die Menschen dort wohlfühlen, braucht es passende Angebote und ein gutes Wohnumfeld.

Die Stadt fördert deshalb unterschiedliche Nutzungen, attraktive Freiräume und lebendige Erdgeschosse. So sollen die Quartiere gezielt gestärkt werden.

Strategie ist langfristig angelegt

Die neue Wohnstrategie der Stadt Winterthur bietet damit eine klare strategische Ausrichtung, die den verschiedenen Akteuren des Wohnungsmarktes als Orientierung dient und das Handeln des Stadtrats sowie der Stadtverwaltung anleitet.

Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt brauchen jedoch Zeit; schnelle Lösungen sind selten möglich.

Die Wohnstrategie ist deshalb langfristig angelegt und soll Schritt für Schritt Wirkung zeigen. Sie ersetzt die bisherige städtische Wohnpolitik aus dem Jahr 2017.

Die neue städtische Wohnstrategie kann auf der Webseite der Stadt Winterthur heruntergeladen werden.

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rick
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