Der Superblock, der Verwaltungssitz der Stadt Winterthur, ist bereits wenige Jahre nach seiner Eröffnung zu klein geworden.
Stadtrat Winterthur
Blick in den Stadtratssaal, anlässlich der ersten Stadtratssitzung der Stadt Winterthur im Superblock, aufgenommen am Mittwoch, 12. August 2015 in Winterthur. - Keystone

Der Superblock, der Verwaltungssitz der Stadt Winterthur, ist bereits wenige Jahre nach seiner Eröffnung zu klein geworden. Das Departement Schule und Sport und die Sozialen Dienste brauchen mehr Platz und werden nun teilweise extern untergebracht.

Die Stadt mietet gleich gegenüber auf der anderen Strassenseite 856 Quadratmeter ausgebaute Bürofläche von der Allreal Office AG, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Das Mietverhältnis beginnt Anfang Mai und ist vorerst auf zehn Jahre befristet. Pro Jahr wird die Stadt 362'400 Franken für die zusätzliche Fläche ausgeben.

Die Stadt begründet den zusätzlichen Bürobedarf mit dem Bevölkerungswachstum. Die Einwohnerzahl der Stadt Winterthur steige nach wie vor. Deshalb würden auch die Aufgaben und die Flächenbedürfnisse für Arbeitsplätze in der Verwaltung zunehmen.

Vor allem das Schuldepartement braucht mehr Platz. Es wird im neuen Gebäude Schulungsräume für Lehrpersonen und Schulleitungen einrichten. Auch bei den Sozialen Diensten ist es im Superblock offenbar zu eng. Alle Möglichkeiten einer flächenmässigen Verdichtung der Arbeitsplätze sei bereits ausgeschöpft.

Mit dem Umzug von etwa fünfzehn Mitarbeitenden auf die andere Strassenseite gibt es im Superblock mehr Platz für Abteilungen mit direktem Kontakt zu Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern.

Der Superblock wurde im Mai 2015 eröffnet und bietet rund 800 Arbeitsplätze. Damals wurden die Arbeitsplätze von 27 Standorten, die über das ganze Stadtgebiet verteilt waren, in diesem Gebäude konzentriert.

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