In der Nacht auf Sonntag kam es an der Breitestrasse im Winterthurer Heiligberg-Quartier zu einem Wasserleitungsbruch. Dabei wurde die Fahrbahn unterspült.
Stadtpolizei Winterthur. - Stadtpolizei Winterthur

Am Samstag, kurz vor 23.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es auf der Breitestrasse zu einem Wasserleitungsbruch gekommen sei.

Neben Patrouillen der Polizei und Spezialisten von Stadtwerk Winterthur rückte auch Schutz & Intervention Winterthur mit einem grösseren Aufgebot aus, weil das Wasser drohte die Schienen der SBB und Häuser zu fluten.

Dutzende Liegenschaften waren temporär ohne Wasserversorgung

Das Wasser förderte eine grosse Menge Kies zu Tage und floss auch über die Storchenbrücke. Mehrere Keller an der Unteren Briggerstrasse wurden überflutet und mussten ausgepumpt werden. Die SBB-Leitungen waren nicht betroffen.

Bei rund einem Dutzend Liegenschaften war die Versorgung mit Wasser temporär unterbrochen. Seit 5 Uhr sind aber alle Haushalte wieder mit Wasser versorgt.

Bei der betroffenen Wasserleitung handelt es sich um eine mittelgrosse Hauptleitung von 300 mm Durchmesser aus Grauguss. Es sind rund 3600 Kubikmeter Wasser ausgetreten. Die Ursache für den Bruch der Wasserleitung ist Korrosion.

Die Breitestrasse wurde 30 Meter unterspült

Die Breitestrasse und die Untere Vogelsangstrasse mussten im Bereich Storchenbrücke vollständig gesperrt werden.

Die Breitestrasse wurde auf einer Länge von rund 30 Metern unterspült und bleibt zur Instandsetzung bis voraussichtlich Dienstag zwischen Irchelstrasse und Storchenbrücke gesperrt.

Eine Umleitung ist signalisiert. Die Stadtpolizei empfiehlt, das Gebiet vor allem zu den Stosszeiten möglichst zu umfahren.

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