Vier Schweizer Teams nehmen am Champions Cup teil
Floorball Thurgau, HC Rychenberg Winterthur, Wizards Bern Burgdorf und Zug United nehmen trotz Kritik am Format am Champions Cup 2026/27 teil.

Wie der HC Rychenberg Winterthur mitteilt, haben sich Floorball Thurgau, der HC Rychenberg Winterthur, die Wizards Bern Burgdorf und Zug United sportlich für den Champions Cup 2026/27 qualifiziert.
Nach intensiven Gesprächen und einer sorgfältigen Prüfung der Auswirkungen der kurzfristig beschlossenen Anpassungen am Wettbewerbsformat haben sich alle vier Vereine entschieden, am Champions Cup 2026/27 teilzunehmen.
Deren Kritik an den kurzfristigen Änderungen des Wettbewerbsformats sowie am fehlenden Einbezug der qualifizierten Vereine bleibt bestehen. Die Anpassungen wurden den betroffenen Klubs nachträglich kommuniziert und entsprechen nicht unserem Verständnis eines partnerschaftlichen, transparenten und vorausschauenden Entscheidungsprozesses.
Bei deren Entscheidungsfindung standen die Interessen unserer Spielerinnen und Spieler im Mittelpunkt. Die Rückmeldungen aus den Teams haben gezeigt, dass die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene mit den besten Vereinsmannschaften Europas zu messen, für viele Athleten einen hohen Stellenwert besitzt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Reduktion der Kadergrösse viele Spieler ausschliesst, die sich die Qualifikation sportlich ebenso verdient haben.
Schweizer Teams trotz Kritik am Champions Cup
Diese Situation verdeutlicht die Herausforderungen, welche durch die kurzfristigen Anpassungen entstanden sind. Umso mehr beeindruckt die vier Vereine der grosse Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften und die Bereitschaft, individuelle Interessen dem gemeinsamen Erfolg unterzuordnen.
Nach sorgfältiger Abwägung haben sich Floorball Thurgau, der HC Rychenberg Winterthur, die Wizards Bern Burgdorf und Zug United entschieden, die sportlich erarbeitete Qualifikation wahrzunehmen und die Schweiz am Champions Cup 2026/27 zu vertreten.
Deren Teilnahme ist jedoch ausdrücklich nicht als Zustimmung zu den vorgenommenen Änderungen zu verstehen. Sie erwarten weiterhin mehr Transparenz, einen frühzeitigen Einbezug der betroffenen Vereine sowie eine nachvollziehbare strategische Ausrichtung für die Weiterentwicklung des internationalen Clubunihockeys.
Dabei müssen die Interessen aller Vereine angemessen berücksichtigt werden – unabhängig von Liga, sportlicher Ausgangslage oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.






