Wie die Gemeinde Stadel berichtet, wurde ein neuer Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung ab 1. Januar 2022 unterzeichnet.
Vertrag
Ein Mann unterschreibt einen Vertrag. (Symbolbild) - Pixabay

Mit Beschluss vom 18. Mai 2020 kündigte der Gemeinderat Stadel den Geometervertrag mit Martin Calörtscher von den calörtscher hirner, Ingenieure Geometer Planer AG, und übertrug die Aufgaben des Geometers an die Müller Ingenieure AG. Dieser Beschluss wurde in Zusammenhang mit der Übertragung der Ingenieurleistungen im Bereich Wasser und der Möglichkeit zur Synergienutzung gefällt.

Per Ende 2020 teilte das Amt für Raumentwicklung (ARE) mit, dass die erwähnte Vergabe an die Müller Ingenieure in dieser Form nicht rechtens sei. Einerseits muss das Amt des Geometers an eine Person vergeben werden, andererseits hätte für die Vergabe öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Ebenfalls wurde die Kündigung nicht publiziert, was verfahrenstechnisch ebenfalls nicht korrekt war.

Ein Vetrag über die Nachführung der amtlichen Vermessung wurde genehmigt

Nach diversen Gesprächen mit den beteiligten Parteien wurde vereinbart, dass mit den calörtscher hirner, Ingenieure Geometer Planer AG bis Ende 2021 ein Vertrag über die Nachführung der amtlichen Vermessung zu den bisherigen Bedingungen abgeschlossen wird. Der entsprechend befristete Vertrag wurde durch den Gemeinderat am 8. März 2021 und vom ARE am 15. März 2021 genehmigt.

Per 1. Januar 2022 muss die Gemeinde Stadel das Mandat neu vergeben. Die Ausschreibung für die zu erbringenden Leistungen fand vom 27. August 2021 bis am 30. September 2021 statt. Basis für die Ausschreibung war der vom ARE zu Verfügung gestellte Leitfaden «Vergabe von Arbeiten der laufenden Nachführung der amtlichen Vermessung».

Die eingereichten Offerten entsprechen den Anforderungen

In der festgelegten Frist haben sich die zwei Nachführungsgeometer calörtscher hirner, Ingenieure Geometer Planer AG, Eglisau sowie Müller Ingenieure AG, Dielsdorf beworben. Die eingereichten Offerten entsprechen den in der Ausschreibung gesetzten Anforderungen. Aufgrund der gesetzlich sehr stark reglementierten Ansprüche an das Vermessungswesen, erfüllen Nachführungsgeometer die erwünschten Anforderungen seitens ARE. Entsprechend ist eine Bewertung der eingereichten Offerten mit «harten Punkten» so gut wie nicht möglich.

Unter Berücksichtigung der qualitativ und operativ guten Arbeit und Zusammenarbeit mit calörtscher hirner, Ingenieure Geometer Planer AG und Martin Calörtscher als Nachführungsgeometer, hat sich eine weitere Zusammenarbeit aufgedrängt. Entsprechend wurde ein neuer Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung ab 1. Januar 2022 unterzeichnet.

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