Stärkung des Wirtschaftsstandorts durch 22 Massnahmen

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Winterthur Stadt,

Von der Flächensicherung bis zur Vernetzung von Bildung und Forschung: Winterthur präsentiert konkrete Schritte zur Förderung von Startups und Industrie.

Winterthur
Der Bahnhofsplatz der Stadt Winterthur. (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Winterthur informiert, richtet sie mit einer neuen Wirtschaftsstrategie ihren Fokus auf Innovation, Technologie und Zusammenarbeit. Ziel ist es, bestehende Arbeitsplätze zu sichern, neue zu schaffen und Winterthur als starken Bildungs-, Industrie- und Innovationsstandort weiterzuentwickeln.

Die Wirtschaft leistet einen zentralen Beitrag zu Wohlstand, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Lebensqualität. Sie schafft Arbeitsplätze, ermöglicht Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Nachhaltigkeit und stärkt Winterthur als attraktiven Lebens- und Arbeitsort.

Der Wirtschaftsstandort Winterthur verfügt über wichtige Stärken: Eine sehr gute Erschliessung, einen leistungsfähigen Hochschulstandort mit qualifizierten Fachkräften sowie eine lange industrielle Tradition. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen rasant. Der Wettbewerb zwischen Standorten nimmt zu, geeignete Flächen werden knapper und der Arbeitskräftemangel verschärft sich.

Wirtschaftsstrategie setzt auf Innovation

Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat die Wirtschaftsstrategie als eine der zehn Kernstrategien der Stadt definiert. Sie bündelt bisherige wirtschaftspolitische Grundlagen und schafft eine gemeinsame Ausrichtung für Verwaltung, Politik sowie die Akteuren aus Wirtschaft und Bildung.

Die Strategie legt fest, wie Winterthur seine Standortvorteile gezielt nutzt und sich als technologieorientiertes Innovationsökosystem positioniert. Im Zentrum steht die Ambition, gemeinsam mit relevanten Partnern nachhaltig Arbeitsplätze in zukunftsrelevanten Themen zu halten und neue zu schaffen.

Dabei setzt die Stadt auf Kooperation, Dienstleistungsorientierung und eine klare Schwerpunktbildung in den Technologiebereichen Smart Engineering und Cleantech.

Breite Zusammenarbeit bei der Strategieentwicklung

Die Wirtschaftsstrategie wurde breit abgestützt erarbeitet. Neben städtischen Stellen wurden externe Akteuren aus Wirtschaft, Bildung und Standortförderung einbezogen. Als fachliche Grundlage diente unter anderem eine Studie zur Positionierung des Wirtschaftsstandorts.

Der Stadtrat ist sich bewusst, dass die Stadt die wirtschaftliche Entwicklung nur begrenzt direkt steuern kann. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen, koordinierte Prozesse und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Bildung.

22 Massnahmen für einen starken Wirtschaftsstandort

Zur Umsetzung definiert die Stadt 22 Massnahmen. Sie reichen von der Sicherung und Entwicklung von Wirtschaftsflächen über den Aufbau eines koordinierten Innovationsökosystems bis hin zu dienstleistungsorientierten Angeboten für Unternehmen.

Damit verbindet die Stadt strategische Standortentwicklung mit konkreten, umsetzungsorientierten Schritten für Unternehmen.

Konkret setzt die Stadt Winterthur unter anderem auf: die gezielte Weiterentwicklung bestehender Arbeitsplatzgebiete, eine stärkere Vernetzung von Wirtschaft, Bildung und Forschung, die Stärkung des Innovationsumfelds für technologieorientierte Unternehmen und Startups sowie eine strukturierte Ansiedlungs- und Bestandspflege und klare Anlaufstellen und vereinfachte Prozesse für Unternehmen.

Neue Strategie ersetzt frühere Grundlagen

Die Wirtschaftsstrategie ist als Querschnittsstrategie angelegt und eng mit weiteren städtischen Kernstrategien – etwa in den Bereichen Raumentwicklung, Wohnen, Mobilität, Digitalisierung sowie Energie und Klima – abgestimmt.

Sie wird schrittweise umgesetzt, durch ein Wirtschaftsmonitoring begleitet und regelmässig überprüft. Nach vier Jahren ist eine Gesamtevaluation vorgesehen.

Mit der neuen Wirtschaftsstrategie ersetzt die Stadt die bisherige Wirtschaftspolitik von 2008, die Industrie- und Gewerbelandpolitik von 2008 sowie die Impulsstrategie Arbeitsplätze (2015–2018). Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich im Rahmen der bestehenden Ressourcen.

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