Stadt fördert gemeinnützigen Wohnraum mit neuem Darlehen

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Winterthur gewährt der Baugenossenschaft Glattal Zürich zwei Millionen Franken für 64 kostengünstige Wohnungen und stärkt so gezielt gemeinnützigen Wohnraum.

Blick auf die Stadthausstrasse in Winterthur.
Blick auf die Stadthausstrasse in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Winterthur berichtet, gewährt der Stadtrat der Baugenossenschaft Glattal Zürich (BGZ) für den Kauf einer Wohnsiedlung an der Büelhofstrasse in Winterthur-Seen ein Darlehen von zwei Millionen Franken. Er nutzt dazu den von der Stimmbevölkerung bewilligten Rahmenkredit und stärkt damit gezielt den gemeinnützigen Wohnraum.

Der Stadtrat hat beschlossen, der BGZ ein Darlehen von zwei Millionen Franken aus dem Rahmenkredit zur Förderung des gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaums zu gewähren. Damit unterstützt er die Wohnbaugenossenschaft beim Erwerb der Wohnsiedlung an der Büehlhofstrasse 36 bis 48.

Die Siedlung in Winterthur-Seen besteht aus mehreren Mehrfamilienhäusern und umfasst insgesamt 64 Wohneinheiten. Diese werden nach dem Kauf nach den Grundsätzen der Kostenmiete vermietet. Das von der Stadt gewährte Darlehen ist unverzinslich und hat eine Laufzeit von 25 Jahren.

Rahmenkredit sichert Förderung

«Mit dem Darlehen tragen wir dazu bei, dass zusätzliche gemeinnützige Wohnungen entstehen und leisten so einen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum in Winterthur», sagt Kaspar Bopp, Stadtrat und Vorsteher des Departements Finanzen.

Die Grundlage für das Darlehen bildet der Rahmenkredit von zehn Millionen Franken, den die Winterthurer Stimmbevölkerung im November 2014 bewilligt hatte. Der Kredit dient der finanziellen Unterstützung von gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaumprojekten durch die Stadt.

Die Vergabe der einzelnen Darlehen ist in einer städtischen Verordnung geregelt. Diese legt fest, wer anspruchsberechtigt ist und welche Projekte unter welchen Bedingungen gefördert werden.

Rückzahlungen fliessen in Wohnraumfonds

Beim Kauf der Liegenschaft durch die BGZ handelt es sich um das dritte Projekt, das aus dem Rahmenkredit mitfinanziert wird. Zuvor hatte die Stadt bereits zwei Darlehen von je vier Millionen Franken für Wohnbauprojekte vergeben.

Damit ist der Kredit nun ausgeschöpft. Für die Rückzahlung der gewährten Darlehen hat der Stadtrat soeben eine Vorlage für einen städtischen Wohnraumfonds erarbeitet und an das Stadtparlament überwiesen.

Damit sollen die zurückbezahlten Beträge künftig für die Vergabe weiterer Darlehen zur Verfügung stehen.

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