Pfadi Winterthur verliert beim Leader Kadetten Schaffhausen
Pfadi Winterthur hält gegen Kadetten Schaffhausen lange mit, verliert am Ende aber mit 30:35. Eine torlose Phase in der zweiten Halbzeit entscheidet das Spiel.

Wie Pfadi WInterthur berichtet, muss sich das QHL-Team leider dem Tabellenführer Kadetten Schaffhausen mit 30:35 geschlagen geben, nachdem es zur Halbzeit noch knapper mit 19:20 zurücklag.
Tor- und temporeich interpretierten beide Teams die Partie, wobei die Hausherren sich widerwilliger anpassten, denn dieses vorgeben mochten. Fokussiert auf den europäischen Wettbewerb – als bereits feststehender Sieger der QHL-Hauptrunde – hätten sie wohl lieber gedrosselter gespielt.
Aufzuzwingen vermochten sie das Spieldiktat aber nicht, was für die Qualität des Pfadi-Spiels spricht, das der omnipräsente Oliver Eggert famos dirigierte. In Angriff und Abwehr. Verschnaufpausen für ihn, hätte Misha Romer geben sollen – nach zwölf Minuten aber war dieser bereits unverständlich mit zwei Zeitstrafen belastet.
Ab der elften Spielminute übernahm die Mannschaft zurecht die Führung, vermochte sie gar bis auf drei Tore auszubauen, ehe die Kadetten das Skore auch ohne die ansonsten bestimmenden Castro, Maros und Markovic sowie aussergewöhnlich ohne einen einzigen Abschluss von Topscorer Odinn Rikhardsson wieder zu drehen und knapp führend in die Pause zu bringen vermochten (19:20-Pausenstand aus Pfadi-Sicht).
Rot-Blau wendet das Blatt
Nun konsequent im sieben gegen sechs, im deutlich beidseits deutlich weniger schnellen Spiel, agierend, gelang der Ausgleich zum 22:22. Dann aber wendete das Blatt nach rot-blauer Karte gegen Patrik Martinovic.
Zum 24:24 vermochte das Team danach noch auszugleichen, blieb dann aber neun Minuten torlos. Leon Bergmann wurde unüberwindbar und Josip Peric riss offensiv das Zepter der Orangen an sich.
Zwar liess die Defensive – auch wieder mit Mischa Romer – weniger Gegentore als noch im ersten Umgang zu, schaffte aber den Anschluss an die Kadetten leider nicht mehr. Letztlich resultierte eine 30:35-Niederlage gegen den Tabellenführer in dessen Heimat.
Mit nun sieben Tagen Vorbereitungszeit nach einer vollbepackten Topspiel-Woche freuen sich die Herren auf das kommende Heimspiel vom Samstag, 14. März 2026, um 18 Uhr in der AXA ARENA gegen den HSC Suhr Aarau, im Rahmen des fünften Tages der Inklusion.









