Die Stadt Winterthur pflanzt bis im Winter 2023 tausend neue Bäume auf städtischen Plätzen und Anlagen und am Stadtrand. Dazu gehören auch Nuss-, Kastanien- und Apfelbäume, deren Früchte gepflückt werden können.
Natur
Bäume ragen in den Himmel. - dpa

Einer der ersten neuen Nussbäume ist am Donnerstag auf der Allmend Grüzefeld gepflanzt worden, wie die Stadt mitteilte. Dort entsteht ein Nuss-Hain. Sind die tausend zusätzlichen Bäume gepflanzt, zählt der stadteigene Baumbestand ausserhalb der Wälder über 15'000 Bäume.

Die neuen Bäume sind Teil des stadträtlichen Rahmenplans «Stadtklima». Damit will die Stadt den Problemen begegnen, die durch den Klimawandel verursacht werden. Ziel ist aber auch, die Artenvielfalt zu erhöhen und natürlich das Stadtbild zu verschönern.

Damit die Bäume kommende Hitzeperioden überstehen, wählte die Stadt auch besonders robuste Arten wie etwa den Schuppenrindenhickory. Dieser gilt wegen seiner Zähheit als «Zukunftsbaum».

Die Kosten für die Pflanz-Aktion betragen 300'000 Franken. Das Stadtparlament hatte den Betrag bei der Budgetdebatte genehmigt.

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