IG FFF: Aufforstung auf hochwertigem Ackerland kommt vors Volk
Das Referendum gegen den «Öffentlichen Gestaltungsplan und die Zonenplanänderung ARA Hard» der IG FFF ist zustande gekommen. Nun stimmt das Volk an der Urne ab.

Die Winterthurer können über die Aufforstung auf hochwertigem Ackerland im Niederfeld in Wülflingen entscheiden.
Die Stadt hat bestätigt, dass das mit über 1200 Unterschriften eingereichte Referendum gegen den «Öffentlichen Gestaltungsplan und die Zonenplanänderung ARA Hard» zustande gekommen ist.
IG FFF: Ackerland im Niederfeld zählt zum produktivsten der Region
Die Stadt Winterthur baut die ARA Hard in Wülflingen aus. Sie plant als Ersatzmassnahme für eine notwendige Rodung eine Aufforstung auf hochwertigem Ackerland im Niederfeld in Wülflingen.
Die dortigen Fruchtfolgeflächen zählen aber zu den produktivsten der Region und sind für die inländische Nahrungsmittelproduktion sehr wichtig. Die Interessengemeinschaft zum Schutz der Fruchtfolgeflächen der Stadt Winterthur (IG FFF) fordert, dass diese Aufforstung auf weniger hochwertigem Land vorgenommen wird.
Die Winterthurer Landwirte freuen sich über die riesige Unterstützung der Bevölkerung.
Dazu Landwirt Jan Ehrbar von der IG FFF: «Die Leute sind für die Unterschriften fast Schlange gestanden. Die Leute verstehen nicht, warum die Stadt keine bessere Lösung umsetzen will. Es gibt zahlreiche Flächen, auf denen die Ersatzaufforstung möglich ist, ohne bestes Ackerland zu zerstören.»
Ersatzaufforstung ja – aber nicht auf hochwertigem Ackerland
Die IG FFF unterstützt ausdrücklich den notwendigen Ausbau der ARA Hard. Gefordert wird jedoch eine Überarbeitung der Gestaltungs- und Zonenpläne: Dank des Referendums können Winterthurer jetzt an der Urne eine bessere Lösung verlangen.
Das Referendum ist kein Nein zur ARA, sondern ein Ja zu besseren Lösungen.






