FC Winterthur startet mit Knüller in Challenge League
Der FC Winterthur empfängt 24. Juli 2026 um 20.15 Uhr zum Saisonauftakt den Aufstiegsfavoriten Yverdon Sport. Nach dem Abstieg beginnt für den FCW ein Neustart.

Wie der FC Winterthur mitteilt, startet die neue Meisterschaft auf der Schützenwiese gleich mit einem Liga-Knüller: Der FC Winterthur empfängt zum ersten Challenge-League-Spiel seit vier Jahren den FC Yverdon Sport, der nur ein Jahr vor dem FCW aus der Super League abgestiegen war und dank seinen potenten Geldgebern zu den ganz heissen Aufstiegsanwärtern zählt.
Nach vier tollen Jahren in der Super League und dem bitteren Abstieg nach einem langen Kampf voller Hoffnungen war die Stimmung entsprechend auf einem Tiefpunkt. Doch der FCW hat sich rasch zusammengerauft, ist wieder aufgestanden und hat die neue Situation als das akzeptiert, was sie auch sein kann: Eine Chance, um aus der Geschichte zu lernen und noch stärker zurückzukommen.
Jede Saison beginnt für alle bei Null. Eine Phrase zwar, aber eben auch eine beruhigende Tatsache, die einen durchschnaufen und mit neuer Zuversicht an die Arbeit gehen lässt.
Es gilt, eine neue Mannschaft zu formen, ein Gerüst zu bauen mit erfahrenen Cracks, die, umrahmt von jungen, hungrigen und möglichst aus der eigenen Talentschmiede stammenden Spielern, den Auftrag von Cheftrainer Patrick Rahmen umsetzen – und den FCW möglichst rasch wieder oben anklopfen lassen. Das ist das Ziel. Aber keine Selbstverständlichkeit: Der FCW steht wie jeder Absteiger vor einer anspruchsvollen Aufgabe.
Anspruchsvolle Challenge League
Mit einem Budget von rund zehn Millionen Franken für den ganzen Betrieb und einer eindrücklichen Fankulisse gehört der FCW sicher zu den Grossen in der Challenge League. Die Ansprüche sind entsprechend hoch.
Aber das neue Team muss sich zuerst finden, und die Gegner, ja diese verflixten Gegner, schlafen auch nicht. Man kann sich noch so viel vornehmen: Im Ernstkampf funken einem die andern mit Körpereinsatz und eigenen Ideen dazwischen.
Diese Gegner heissen zwar nicht mehr Basel, YB, Zürich oder Lugano. Doch auch die Challenge League ist kein Ponyhof. Neu gilt es Aarau, Xamax und Wil zu schlagen, ebenso den Cup-Finalisten Lausanne-Ouchy, Aufsteiger Kriens, Rapperswil-Jona, Etoile Carouge, Stade Nyonnais und eben diesen FC Yverdon Sport, der schon letzte Saison mit Aarau und Vaduz zu den Favoriten gehörte – dann aber als Drittplatzierter dem FC Vaduz den Aufstieg überlassen musste.
Diese Liga ist weder Wohlfühloase noch Selbstläufer. Die ambitionierten Waadtländer haben sich entsprechend nochmals verstärkt.










