Winterthur

    Politikerinnen schlagen Verschiebung des Winterthurer Bahnhofs vor

    Um mehr Platz rund um den Bahnhof zu schaffen, soll der Stadtrat prüfen, ob das Winterthurer Bahnhofsgebäude verschoben werden könnte. Dies schlagen zwei Politikerinnen in einer schriftlichen Anfrage vor.

    Um mehr Kapazität am Bahnhof Winterthur zu schaffen, schlagen zwei Politikerinnen die Verschiebung des historischen Gebäudes vor. (Archivbild)
    Um mehr Kapazität am Bahnhof Winterthur zu schaffen, schlagen zwei Politikerinnen die Verschiebung des historischen Gebäudes vor. (Archivbild) - KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

    Um ein paar Meter soll das historische Gebäude des Bahnhofs Winterthur verschoben werden, schlagen Iris Kuster (Die Mitte) und Daniela Roth Nater (EVP) in einer Schriftlichen Anfrage vor. Damit soll der Bahnhof mehr Platz erhalten und idealerweise ein 8. Durchfahrtsgleis entstehen können, wie das Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von Radio SRF am Montag berichtete.

    Dies wäre eine weitere Idee zu den beiden derzeit diskutierten Vorschlägen, wie ein Wendebahnhof im Vogelsang und eine Verschiebung der Gleise zur Rudolfstrasse hin oder die Erstellung eines Gleises durch das Bahnhofgebäudes.

    Ziel der schriftlichen Anfrage sei es, abzuklären, wie hoch die Kosten für eine Verschiebung des Gebäudes werden, sagte Daniela Roth Nater gegenüber Radio SRF. Diskussionen könnten erst geführt werden, wenn die Fakten auf dem Tisch lägen.

    Bahnhof Winterthur stösst an seine Grenze

    Die beiden Politikerinnen wollen nun vom Stadtrat wissen, ob diese Verschiebung schon genauer untersucht wurde. Wenn ja, interessieren sie die Kosten und die genaue Distanz der Verschiebung. Zudem fragen sie, ob der Stadtrat bereit ist, eine solche Prüfung gemeinsam mit den SBB zu starten.

    Derzeit sind 15 000 Leute zu Stosszeiten am Bahnhof Winterthur unterwegs. Die Kapazität des Bahnhofs stösst damit langsam an seine Grenzen.

    Dass die Verschiebung eines Gebäudes funktioniert, zeigt ein Beispiel aus der Vergangenheit. In Oerlikon wurde das MFO-Gebäude für neue Gleise erfolgreich verschoben.

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    Kommentare

    User #78 (nicht angemeldet)

    Es wird jedoch vorher diskutiert. Und nicht erst "Fakten" geschaffen...

    User #9535 (nicht angemeldet)

    und bei 15 mio schweiz das gebäude abreissen und aus den steinen velowege machen

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