In Winterthur ist ein neuer Doppelgelenk-Trolleybus unterwegs: Der Elektrobus wird in den kommenden Wochen und Monaten als Fahrschulwagen unterwegs sein.
Der Busbahnhof in Winterthur.
Der Busbahnhof in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof
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In Winterthur ist seit Dienstag ein neuer Doppelgelenk-Trolleybus unterwegs: Der Elektrobus ist 24,7 Meter lang und wird in den kommenden Wochen und Monaten als Fahrschulwagen unterwegs sein. Ende September beginnt die Ausbildung des Personals.

Grösser, leise und länger: Mit diesen drei Adjektiven auf der Anzeigetafel wird der neue Bus in den kommenden Monaten durch Winterthur fahren. Er ist der erste einer Tranche von elf Doppelgelenk-Trolleybussen, die Platz für 220 Passagiere bieten. Dazu kommen drei Gelenktrolleybusse, die etwas kürzer sind.

Die 14 Busse kosten insgesamt 22 Millionen Franken und sollen die alten Solaris-Trolleybusse und Gelenkdieselbusse ablösen. Der Rahmenvertrag mit der Solothurner Firma Hess beläuft sich auf bis zu 70 neue Busse.

Die neue Busgeneration fährt mit einem Batteriepaket, das Not-Diesel-Aggregate überflüssig macht. Dank der Batterie, die durch Oberleitung und Bremsenergie aufgeladen wird, können die Busse bis zu 25 Kilometer ohne Oberleitungen oder Motor fahren.

Die Rückspiegel gingen bei diesen Bussen nicht etwa vergessen. Sie sind digital und somit innerhalb der Kabine. Das soll Zusammenstösse mit wartenden Passagieren vermeiden.

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