Winterthur verbreitert die Untere Vogelsangstrasse im Abschnitt der Storchenbrücke bis zur Auwiesenstrasse, weil weder Radwege noch Radstreifen vorhanden sind.
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Winterthur in der Dämmerung. - pixabay

Am 17. Mai 2021 hat der Grosse Gemeinderat den Kredit für das Strassenbauprojekt an der Unteren Vogelsangstrasse zwischen Storchenbrücke und Auwiesenstrasse bewilligt. Am 10. Januar 2022 startet das Tiefbauamt die Bauarbeiten.

Zuerst müssen 22 bestehende Alleebäume und bestehende Teilwaldflächen gerodet werden, damit die Strasse im Endausbau für Radwege und Radstreifen verbreitert werden kann.

Nach der Bauphase wird eine Baumallee errichtet

Wenn das Strassenprojekt voraussichtlich 2024 beendet wird, setzt das Tiefbauamt 42 Feldahorne (Acer campestre), sodass auf einer Strassenseite eine durchgängige Baumallee entsteht. Die Waldrodungen kompensiert das Tiefbauamt vollumfänglich vor Ort mit einem neu angelegten Laubmischwald auf einer zusammenhängenden Fläche von 625 m2. Dies entspricht einer Fläche von zwei Tennisplätzen.

Die neue Strassenböschung zwischen der Siedlung Vogelsang und der Tugbrunnenstrasse wird das Tiefbauamt mit einheimischen Gehölzen bepflanzen.

Die Bepflanzung hat mehrere Vorteile für das Gebiet

Bei starker Sonneneinstrahlung werden die Bepflanzungen die Hitze mindern und somit zur Anpassung an den Klimawandel beitragen. Zudem werten die Bepflanzungen das Erscheinungsbild des Strassenzuges auf und fördern damit den Erhalt der Gartenstadt Winterthur.

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