Babyboom im Wildpark: Jungtiere sind munter unterwegs

Im Juni gab es im Wildpark Bruderhaus der Stadt Winterthur reichlich Nachwuchs. Ein Jungwisent, zwei Hirschkälber und vier Frischlinge bereichern die Gehege.

Rothirschkalb
Ein Jungwisent, zwei Rothirschkälber und vier Frischlinge sind im Juni im Wildpark Bruderhaus zur Welt gekommen. - Stadt Winterthur

Ein Jungwisent, zwei Rothirschkälber und vier Frischlinge sind im Juni im Wildpark Bruderhaus zur Welt gekommen, berichtet die Stadt Winterthur. Die Jungtiere sind bereits munter in der Anlage unterwegs.

Keine leichte Sache: Zwischen 20 und 25 Kilogramm wiegt ein Wisentkalb bei der Geburt. Unterdessen hat das junge Stierkalb, das Anfang Juni im Wildpark Bruderhaus zur Welt gekommen ist, bereits ein paar weitere Kilos zugelegt.

Wenn es ausgewachsen ist, wird das schwerste und grösste Landsäugetier auf dem europäischen Kontinent ein paar hundert Kilogramm auf die Waage bringen.

Nachwuchs im Wisentgehege

Seine Mutter ist die zwanzigjährige Wufarrah, die selbst bereits im Wildpark Bruderhaus geboren wurde. Der Vater ist der sechsjährige Wukan. Die Herde besteht mit dem jüngsten Mitglied nun aus acht Tieren.

Das junge Stierkalb wird bis zur Geschlechtsreife in zwei Jahren im Wildpark Bruderhaus bleiben. Falls es danach in der Herde Rangkämpfe geben sollte, wird er im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an einen anderen Wildpark vermittelt.

Einen Namen hat das Stierkalb noch nicht. Der Name muss gemäss Zuchtprogramm aber mit den zwei Buchstaben «WU» beginnen.

Nachwuchs und neue Anlagen im Wildpark

Bei den Rothirschen sind zwei Kälber geboren worden. Damit besteht die Herde nun aus insgesamt sieben Tieren. Auch bei den Wildschweinen hat es Nachwuchs gegeben: Vier Frischlinge springen munter in der Anlage umher.

Die Rothirsche wie auch die Wildschweine bekommen im Rahmen des Wildpark-Entwicklungskonzepts 2030 neue Anlagen angrenzend an die Przewalskipferde- und Wolfsanlage. Die Baubewilligung liegt nun vor, sodass mit den Vorarbeiten begonnen werden kann.

Stadtgrün Winterthur rechnet damit, die Hirsche und Wildschweine im Herbst/Winter des nächsten Jahres umsiedeln zu können. Finanziert werden die neuen Anlagen durch Spenden, die der Wildparkverein Bruderhaus sammelt.

Kein Feuer im Wald und an Grillstellen

Aufgrund der andauernden Trockenheit herrscht aktuell eine grosse Waldbrandgefahr. Seit Freitag, 26. Juni gilt bis auf Widerruf ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das gilt auch für die Grillstellen im Wildpark.

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