Wie die Gemeinde Hergiswil bei Willisau mitteilt, werden weiterhin Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine gesucht.
Flagge der Ukraine
Flagge der Ukraine - AFP
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Um den Zustrom von Schutzsuchenden aus der Ukraine längerfristig bewältigen zu können, nimmt der Kanton Luzern die Gemeinden in die Pflicht. Sie sind angehalten, Wohnraum für Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich bereitzustellen. Die Gemeinde Hergiswil bei Willisau hat gemäss aktuellem Verteilschlüssel total 40 Plätze zur Verfügung zu stellen.

Aktuell leben neun Flüchtlinge in der Gemeinde Hergiswil bei Willisau. Somit fehlen bis zum Stichtag 1. September 2022 noch 31 Plätze. Sollten diese nicht bereitgestellt werden können, muss die Gemeinde pro Tag und fehlendem Platz vorerst 10 Franken als Ersatzabgabe an den Kanton entrichten. Dieser Betrag würde kontinuierlich erhöht. Aktuell sind wir intensiv in Gesprächen mit verschiedenen Wohnungsvermietern.

Falls die Anwohner geeigneten Wohnraum haben? Dann können sie sich bei Sozialvorsteherin Monika Kurmann melden, welche dies mit dem Kanton koordiniert. Der Wohnraum braucht eine funktionsfähige Infrastruktur.

Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Mithilfe und die Solidarität. Für die effektive Belegung der Unterkünfte und Unterbringung der Personen ist die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF) des Kantons Luzern zuständig. Weitere Informationen sind auf der Gemeindewebseite zu finden.

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