Wil hat das Reglement über städtische Beiträge an die Erhaltung und Pflege von Schutzobjekten verabschiedet. Die Veranstaltung findet statt am 28. Oktober 2021.
Rathaus Wil - Gemeinde Wil

Der Stadtrat hat das Reglement über städtische Beiträge an die Erhaltung und Pflege von Schutzobjekten verabschiedet. Vorausgegangen war eine Vernehmlassung bei den Parteien und bei verschieden Fachverbänden.

Mit dem Beitragsreglement erhalten Grundeigentümer von kommunalen Schutzobjekten die Möglichkeit, städtische Beiträge oder Leistungen für deren Erhaltung, Instandstellung und Neuanlage zu beantragen. Das Beitragsreglement wird abschliessend vom Stadtparlament erlassen.

 Gesamtprojekt «Natur- und Kulturgüterschutz Stadt Wil»

Historisch wertvolle Gebäude, intakte Landschaften, Verkehrswege, Gärten, archäologische Objekte, Bäume und Hecken sind in der Stadt Wil neu in einer Schutzverordnung und in einem Schutzinventar aufgenommen. Zusammen mit dem Beitragsreglement bilden die beiden Schutzinstrumente das Gesamtprojekt «Natur- und Kulturgüterschutz Stadt Wil».

Vor den Sommerferien fand eine öffentliche, elektronisch durchgeführte Mitwirkung zu den Schutzinstrumenten statt. Die rund 600 eingegangenen Anträge sind bei der Stadtplanung Wil derzeit in Bearbeitung. Aufgrund der zahlreichen Eingaben verzögert sich die Rückmeldung an die Mitwirkenden bis ins nächste Jahr.

Informationsveranstaltung zum Gesamtprojekt am 28. Oktober 2021

«Die vielen Reaktionen haben uns gezeigt, dass in der Bevölkerung und bei Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern noch Fragen offen sind oder Unsicherheiten bestehen.

Deshalb holen wir die wegen Corona verunmöglichte Präsenz-Informationsveranstaltung zum Gesamtprojekt nun nach», erklärt Stadträtin Ursula Egli, Vorsteherin des Departements Bau, Umwelt und Verkehr.

Zur Informationsveranstaltung vom 28. Oktober 2021, um 19.30 Uhr im Evangelischen Kirchgemeindehaus in Wil, sind alle Interessierten eingeladen. Es besteht aufgrund der aktuellen Vorschriften eine Zertifikatspflicht.

Mehr zum Thema:

Coronavirus Umwelt Natur