Mit Beschluss vom Juni 2021 erteilte der Stadtrat Wetzikon den Auftrag, eine Planungsvorlage für die Teilrevision der Nutzungsplanung auszuarbeiten.
Zentrum Wetzikon (ZH).
Zentrum Wetzikon (ZH). - Nau.ch / Simone Imhof

Die rechtlichen Grundlagen für die Erhebung einer kommunalen Mehrwertabgabe sowie für den Abschluss von städtebaulichen Verträgen liegen vor. Der Stadtrat hat die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zum kommunalen Mehrwertausgleich zur kantonalen Vorprüfung, öffentlichen Auflage und Anhörung der Nachbargemeinden verabschiedet.

Für die Erhebung einer kommunalen Mehrwertabgabe sowie für den Abschluss von städtebaulichen Verträgen braucht es eine Rechtsgrundlage. Mit Beschluss vom 2. Juni 2021 erteilte der Stadtrat der Stadtplanung den Auftrag, basierend auf den kantonalen Bestimmungen eine Planungsvorlage für die Teilrevision der Nutzungsplanung (Bau- und Zonenordnung) auszuarbeiten.

Diese rechtlichen Grundlagen liegen nun vor. An seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) zur kantonalen Vorprüfung, öffentlichen Auflage und Anhörung der Nachbargemeinden verabschiedet.

Faktor Freifläche und Abgabesatz

Die wichtigsten politischen Faktoren beim Mehrwertausgleich sind die Freifläche und der Abgabesatz. In Wetzikon bestehen bereits heute hohe Dichtemöglichkeiten.

Deshalb wurde bei der Planungsvorlage zur kommunalen Mehrwertabgabe eine möglichst kleine Freifläche von 1'200 Quadratmetern und ein möglichst hoher Abgabesatz von 40 Prozent definiert. Der Mehrwertausgleich wird auch künftig keine grosse Bedeutung in Wetzikon haben.

«Aufgrund der hohen Dichten, welche bereits heute realisierbar sind, erscheinen zusätzliche Aufzonungen in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich», sagt Susanne Sieber, Stadträtin Hochbau und Planung. Der Stadtratsbeschluss 2021/260 ist online aufgeschaltet.