Spital Wetzikon: Millionen-Anschubfinanzierung gesichert
Die elf Aktionärsgemeinden haben die Zusatzkredite für das Spital Wetzikon bewilligt. Damit steht die Anschubfinanzierung für das Sanierungskonzept.

Wie die Gemeinde Gossau ZH mitteilt, sind die beantragten Zusatzkredite für die vollständige Rekapitalisierung der GZO AG Spital Wetzikon in allen verbliebenen elf Aktionärsgemeinden bewilligt worden. Somit ist die im Sanierungskonzept verankerte Anschubfinanzierung in der Höhe von 50 Millionen Franken verbindlich gesichert.
Die Solidarität unter den elf verbliebenen GZO-Aktionärsgemeinden greift. Alle beteiligen sich gemäss ihrem Aktienbesitz an der Kompensation des Fehlbetrags von 3,12 Millionen Franken, der durch den Ausstieg der Gemeinde Bubikon entstanden war.
Die einhellige Zustimmung bedeutet auch, dass die in den Zusatzkrediten eingerechneten Reserven in keiner Gemeinde angezapft werden müssen.
Rückhalt für das Spital Wetzikon
Der politische Prozess rund um die Beschaffung von neuem Kapital für die GZO AG ist damit erfolgreich abgeschlossen. Das klare Ja zu den Zusatzkrediten ist ein weiterer Beleg für die Bedeutung des GZO Spital Wetzikon als Zentrum für die Grund- und Notfallversorgung in der Region.
Die Bevölkerung des Zürcher Oberlands möchte das Spital in Wetzikon erhalten und ist willens, ihren Teil zur Rettung beizusteuern. Die Nachlassstundung der GZO AG Spital Wetzikon dauert bis 19. Dezember 2026. Bis dahin hat die GZO AG Zeit, eine Lösung mit ihren Gläubigern zu finden.










