HCT-Goalie Von Burg rettet Sieg über die Ziellinie
Der HC Thurgau zeigt im Mitteldrittel Kaltschnäuzigkeit und bringt den 2:1-Sieg gegen den EHC Olten dank starker Paraden von Christof von Burg über die Zeit.

Wie der HC Thurgau berichtet, zeigt das Team im Mitteldrittel Effizienz, trotzt dem Oltener Druck und darf am Ende dank eines starken Christof von Burg sowie einer gehörigen Portion Nervenstärke drei hart erkämpfte Punkte bejubeln. Für den HCT treffen erneut Daniel Ljunggren und Livio Truog zum knappen 2:1-Sieg.
Der HCT empfing den EHC Olten zum Duell zweier Teams, die beide eher mit angezogener Handbremse ins Jahr gestartet waren. Ein positives Zeichen bei den Leuen: Robin Lekic meldete sich nach seiner Verletzungspause zurück und stand wieder im Lineup.
Die Anfangsminuten gestalteten sich noch ausgeglichen. Doch je länger das Drittel dauerte, desto gefährlicher tauchte Olten vor dem Thurgauer Tor auf, wobei sie ihren Meister in Christof von Burg fanden.
Durchatmen zur Pause – dann schlägt der HCT zu
Auf der anderen Seite haperte es beim HCT noch an der gewünschten Präzision. Gute Ansätze waren zwar da, doch oft kam der letzte Pass nicht mehr an. Nach erfolglosem Powerplay blieb Olten weiter hartnäckig, war das gefährlichere Team auf dem Eis und setzte den HCT zunehmend unter Druck.
Hoffnung auf Entlastung brachte ein Powerplay für die Leuen. Auf dem Eis spielte sich die Überzahl allerdings mehr in der eigenen Zone ab als vor dem Oltener Tor. Daher durfte man sich auf Seiten der Thurgauer über das 0:0 zur Pause nicht beschweren.
Das Mitteldrittel begann aus Thurgauer Sicht so, wie man es sich im Pausentee gewünscht hatte. Daniel Ljunggren musste nach einem präzisen Zuspiel von Victor Backman nur noch die Schaufel hinhalten und eröffnete das Score zum 1:0.
Effizienter HCT setzt sich im Mitteldrittel ab
Der HCT kam mit deutlich mehr Zug aus der Kabine und nutzte den Schwung wenig später auch im Powerplay: Livio Truog stand goldrichtig und verwertete das Zuspiel von Topscorer Ljunggren souverän zum 2:0. Die Oltener brauchten in der Folge einen Moment, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen, fanden dann aber wieder besser ins Spiel und drückten auf den Anschlusstreffer.
Doch Christof von Burg blieb aufmerksam und zeigte einmal mehr seine Klasse. In der 33. Minute fiel dann dennoch der Anschlusstreffer: Nach einem Abpraller reagierte Stanislav Horansky am schnellsten und schob die Scheibe zum 2:1 über die Linie.
In den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels wurde es nochmals auf beiden Seiten gefährlich – bei den Thurgauern scheiterten Backmann und Derungs nur knapp. So blieb es nach einem intensiven Mitteldrittel bei einer knappen HCT-Führung.
Hauchdünne Führung bis zum Schluss verteidigt
Mit einer hauchdünnen Führung ging der HCT ins Schlussdrittel – und Olten machte rasch klar, dass man dieses Spiel noch drehen wollte. Spätestens in der 48. Minute zündeten die Gäste ein regelrechtes Feuerwerk auf das Tor von Christof von Burg.
Der Thurgauer Schlussmann behielt jedoch die Übersicht, blieb ruhig und machte Angriff um Angriff zunichte. Auf der Gegenseite blieben Binias und Backmann bei ihrem Konter ohne zählbaren Erfolg. Olten schnürte die Leuen phasenweise regelrecht ein, was auf den Rängen für nervöses Mitfiebern und wohl auch den einen oder anderen erhöhten Puls sorgte.
Erst in den Schlussminuten konnte sich der HCT wieder etwas befreien und vermehrt in die gegnerische Zone entfliehen. Die Zeit rann – ausnahmsweise zugunsten des HCT.
Zittern bis zur Schlusssirene
Chancen auf das leere Oltener Tor durch Victor Backmann und Dominik Binias blieben ungenutzt, was die Spannung in den letzten 30 Sekunden nochmals ins Unermessliche steigerte. Doch Olten gelang der Ausgleich nicht mehr.
Am Ende durfte der HCT einen glücklichen, aber umso wertvolleren Sieg feiern – und nahm die drei Punkte dankend mit.






