Die Floorball Thurgau gewinnt im Tessin gegen Regazzi Verbano UH Gordola mit einer mässigen Leistung mit 7:2.
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Iiro Lankinen und Raphael Sager im Kampf um den Ball gegen Regazzi Verbano UH Gordola im Vorrundenspiel vom Oktober 2021 - Floorball Thurgau; Pascal Affentranger

Nach der wegen Corona abgesagten Partie vom Samstag, 8. Janaur 2022 gegen die Iron Marmots Davos-Klosters bot sich den Thurgauern am Tag darauf die Chance erfolgreich ins neue Jahr zu starten.

Mit Regazzi Verbano UH Gordola stand ein Gegner gegenüber, welcher bereits am Samstag nach der weihnachtlichen Pause das Unihockey-Gefühl erfahren durfte. Im Hinspiel in Weinfelden endete die Partie zugunsten der Thurgauer mit 8:4.

Thurgau fand schnell in die Partie

Der erste Aufreger im Spiel boten die Tessiner mit einer Strafe. Für das Thurgauer Überzahlspiel ging es darum, die hohe Ausbeute-Qualität unter Beweis zu stellen und das Spiel auf Thurgauer Wege zu lenken.

Dies gelang auch schon nach 20 Sekunden. Es folgten zwei weitere Tore der Gäste, ehe die mit viel Emotionen spielenden Gastgeber den Anschlusstreffer zum 1:3 aus ihrer Sicht erzielten.

Doch ihren Flow stoppten sie gleich selbst mit einer weiteren Zeitstrafe. Mit dieser Unterzahl ging es für die beiden Teams in die Pause.

Im zweiten Drittel konnte Thurgau die Führung weiter ausbauen

Aus Thurgauer Sicht konnte man mit dem Spielverlauf nicht zufrieden sein, denn man gab nur das Nötigste, um diese drei Tore zu erzielen und den Vorsprung zu verwalten.

Ehe die Strafe abgelaufen war, erhielten die Tessiner gleich nach Wiederanpfiff ihre bereits dritte Strafe. Im Gegensatz zur zweiten Überzahl konnten die Mostinder diesen Vorteil erfolgreich in ein Tor ummünzen.

Das Spielgeschehen lässt sich wie folgt zusammenfassen: Verbano ist aggressiver, mit mehr Willen am Unihockey spielen. Thurgau hingegen spielt emotionslos, kann aber den Ball gut zirkulieren lassen. Mit 1:5 ging es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel liess Thurgau nichts mehr anbrennen

Kurz nach Beginn des dritten Drittels verkürzten die Tessiner auf 2:5. Danach wurde das Spiel von Strafen geprägt: zwei auf Thurgauer Seite und eine auf der Seite Gordolas. Die Tessiner konnten die vier Strafminuten nicht ausnützen.

Bekanntlich heisst es: Wer sie vorne nicht macht, der kriegt sie hinten. So erzielten die Thurgauer den sechsten Treffer in Überzahl. Kurz vor Schluss erhöhten sie sogar auf 7:2, was auch das Schlussresultat war.

Um am nächsten Wochenende, Sonntag, 16. Januar 2022 in Basel um Punkte zu spielen, muss die Mannschaft noch einen Zacken zulegen.

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