Zihlschlacht-Sitterdorf

    Erneuerbare Wärmeversorgung für Zihlschlacht-Sitterdorf

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    Wie die Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf informiert, hat der Gemeinderat am 1. November 2022 die «Wärme Bischofszell-Sittertal AG» gegründet.

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    Heizung raufschalten? Das Wetter wird diese Woche deutlich kälter. - dpa

    Mit der Gründung der «Wärme Bischofszell-Sittertal AG» gemeinsam mit der EKT AG und weiteren Partnern hat der Gemeinderat am 1. November 2022 ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde gesetzt.

    Das Ziel der neuen Aktiengesellschaft ist es, thermische Energie sowie bei Bedarf weitere Energien an Dritte zu verteilen und abzugeben.

    Hierfür erwirbt, plant, finanziert, erstellt, pachtet, mietet und betreibt sie entsprechende Erzeugungsanlagen.

    Teilhabende der neu gegründeten Gesellschaft sind die EKT AG als Hauptaktionärin (55 Prozent), die Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell (27,5 Prozent), die Stadt Bischofszell (10 Prozent), der Abwasserverband Region Bischofszell (fünf Prozent) sowie die Politische Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf (2,5 Prozent).

    Beginn der Bauarbeiten für den Wärmeverbund

    Aktuell steht der Bau der Energiezentrale bei der ARA Bischofszell im Zentrum.

    Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Wärmeverbunds haben in den letzten Tagen beim Sittersteg begonnen.

    Spätestens im Herbst 2024 soll die Energiezentrale in Betrieb gehen und bereits erschlossene Liegenschaften im Gebiet Sittertal mit erneuerbarer Wärme versorgen.

    Mehr als 400 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid lassen sich jährlich vermeiden

    In einer weiteren Ausbauphase werden grosse Teile des Sittertals erschlossen. Die Gesamtleistung des Wärmeverbunds liegt bei 3,3 Megawatt.

    Der erneuerbare Anteil der Energieerzeugung liegt im Endausbau bei fast 90 Prozent und stammt hauptsächlich aus der Abwärme des gereinigten Abwassers der ARA Bischofszell.

    So lassen sich jährlich mehr als 400 Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid (CO²) vermeiden.

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