Bischofszell setzt neues Beleuchtungskonzept um
Der Stadtrat Bischofszell hat ein neues Beleuchtungskonzept genehmigt. Es soll Sicherheit erhöhen und zugleich Energieverbrauch und Lichtverschmutzung senken.

Wie die Stadt Bischofszell berichtet, hat der Stadtrat ein neues Beleuchtungskonzept der Technischen Gemeindebetriebe TGB genehmigt, das künftig die strategische Grundlage für Planung, Betrieb und Weiterentwicklung der öffentlichen Beleuchtung bildet.
Ziel ist es, Sicherheit und Orientierung im öffentlichen Raum zu gewährleisten und gleichzeitig Energieverbrauch, Lichtverschmutzung sowie Auswirkungen auf Natur und Biodiversität zu reduzieren.
Das Konzept folgt dem Grundsatz «So viel Licht wie nötig, so wenig wie möglich» und setzt auf eine gezielte, normgerechte Beleuchtung statt auf höhere Lichtmengen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schutz von Dunkelräumen und Fledermauskorridoren sowie dem Erhalt des historischen Charakters der Bischofszeller Altstadt.
Durch den verstärkten Einsatz von LED-Technologie, intelligenten Steuerungssystemen und einer Standardisierung der Infrastruktur sollen Energie- und Betriebskosten langfristig gesenkt werden. Aufgrund rückläufiger Netzerträge und der geplanten Umsetzung der Massnahmen erhöht der Stadtrat die Abgabe an das Gemeinwesen für die öffentliche Beleuchtung per 1. Januar 2027 von 0,3 auf 0,5 Rappen pro Kilowattstunde.










