Wie die Gemeinde Wila mitteilt, tritt vermehrt Feuerbrand auf, der die Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen befällt.
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Kirschbäume blühen in einer Obstbaumplantage. (Symbolbild) - dpa

Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Kernobstanlagen, Hochstammobstgärten und Baumschulen an Apfel-, Birnen- und Quittenbäumen grossen Schaden anrichten kann. Zu den Wirtspflanzen gehören auch Weissdorn, Cotoneaster, Scheinquitte, Feuerdorn, Vogelbeere und Mehlbeere.

Kirschen- oder Zwetschgenbäume können hingegen nicht von Feuerbrand befallen werden.

So erkennen Sie Feuerbrand

Hauptsächlich über die Blüte dringen die Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Vom Stielgrund her verfärben sich Blüten und Blätter braun bis schwarz. Oft krümmt sich die Spitze befallener Äste hakenförmig. Äste bis hin zur ganzen Pflanze sterben ab. Erste Symptome sind wenige Wochen nach der Blüte, meist ab Anfang Juni, sichtbar.

Bei Befallsverdacht

Bei einem Verdachtsfall kann sich an die Gemeindeverwaltung oder direkt an den Gemeindekontrolleur Rolf Stricker gewendet werden. Er verfügt über die nötigen Kenntnisse und Kontakte, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist.