Staldenried

Staldenried: Unerwünschte Stoffe wurden im Abwasser gefunden

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Region Visp,

Wie die Gemeinde Staldenried angibt, wurden verschiedene unerwünschte Abfallprodukte in der Kanalisation nachgewiesen, wodurch die Kläranlage belastet ist.

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Abwasserproben aus deutschen Grossstädten werden fortlaufend durch das Robert Koch-Institut und das Umweltbundesamt auf Polio-Viren untersucht. (Symbolbild) - pixabay

Der Zweckverband der ARA Stalden stellt fest, dass diverse unerwünschte flüssige Abfallprodukte wie Blut, Milch, Molke und Gülle in die Kanalisation gelangen, obwohl ein Einleitungsverbot gemäss Kanalisationsreglement besteht.

Diese unerwünschten Stoffe führen zu Problemen in der Kläranlage. Aufgrund der grossen Schmutzfracht, die diese Abfallprodukte mit sich bringen, ist die Kläranlage temporär stark belastet.

Es entstehen nicht nur Mehrkosten für den zusätzlichen Betriebsaufwand, sondern bei solchen Verstössen ist die verlangte Eliminationsleistung nicht immer gewährleistet.

Hoher Sauerstoffbedarf der Stoffe

Die unerwünschten Stoffe weisen einen sehr hohen Sauerstoffbedarf auf. Der Sauerstoffbedarf gibt an, wie viel gelöster Sauerstoff in einer bestimmten Zeit für den Abbau der organischen Abwasserinhaltsstoffe benötigt wird.

Dieser Wert ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des Belastungsgrades des Abwassers.

Der Zweckverband der ARA Stalden bittet die Bevölkerung, die Einleitbedingungen gemäss Abwasser-Reglementen der Gemeinden einzuhalten.

Eine Auflistung der Stoffe, die nicht in die Kanalisation gehören, ist auf der Webseite der Gemeinde aufrufbar.

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