Raron unterstützt das ökologische Aufwertungsprojekt in St. German mit dem primären Ziel der Förderung des Leinkraut-Scheckenfalters.
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Ein Schmetterling sitzt auf einer Blume. (Symbolbild) - dpa

Wie die Gemeinde Raron berichtet, hat der Gemeinderat die Idee des Vorstandes der Genossenschaft für den Erhalt der terrassierten Rebberge von Raron (GtRR), die zusammen mit Projektleiter Marc Wyer angestossen wurde, für gut befunden und unterstützt das ökologische Aufwertungsprojekt in St. German mit dem primären Ziel der Förderung des Leinkraut-Scheckenfalters.

Orange-braune Grundfärbung mit schwarzem Gittermuster

An der sonnigen und trockenen Südrampe lässt sich der Leinkraut-Scheckenfalter im Gebiet Ausserberg– Hohtenn im Sommer gut beobachten. Erkennbar ist er an seiner typisch orange-braunen Grundfärbung mit schwarzem Gittermuster.

Entsprechend hat das Wallis eine hohe Verantwortung für die Erhaltung dieses Schmetterlings. Die Förderung erfolgt durch ein verbessertes Futterangebot für die Raupe.

Die Lage in St. German wäre ein sehr guter Trittstein mit den bekannten Populationen in der Umgebung und würde sich auch gut eignen, weitere Arten der Trockenstandorte zu fördern.

Ein Projekt für einen ökologischen Trittstein

Der Gemeinderat unterstützt dieses Projekt für einen ökologischen Trittstein in St. German bzw. entlang des Kulturweges. Die Gemeinde ist in St. German im Besitz der ehemaligen Rebparzellen Nr. 815 und 4812 direkt am Kulturweg. Auf diesen unproduktiven Parzellen wurde Ende Mai durch den Verein Faunus die Linnaria angustissima, das italienische Leinkraut, angepflanzt.

Die Parzellen Nr. 812, 818 und 821 am Maachi, unterhalb des Kulturwegs, sollen ebenfalls in das ökologische Projekt einbezogen werden. Zur Sicherung des Bodens wurde mit dem Eigentümer Kontakt aufgenommen.

Drei Parzellen zum Wert von einem Franken pro m2

Dieser hat sich grundsätzlich damit einverstanden erklärt, der Gemeinde Raron zur Realisierung des Leinkraut-Scheckenfalter Förderprojektes im Chi in St. German drei Parzellen zum Wert von einem Franken pro m2 zu verkaufen.

Die Ratsmitglieder haben dem Kauf der drei Parzellen zum Preis von 3'176 Franken zugestimmt.

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