Wie die Gemeinde Gommiswald berichtet, sieht die JMS AG vor, die bestehende Deponie für sauberes Aushubmaterial im Gebiet Steigriemen zu erweitern.
Landschaftsbild in Gommiswald im Kanton St.Gallen.
Landschaftsbild in Gommiswald im Kanton St.Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

Die bewilligte Auffüllmenge beträgt 900'000 Kubikmeter über zwei Etappen. Mit der vorgesehenen Erweiterung um 110'000 Kubikmeter verlängert sich die Deponiedauer um rund zwei Jahre. Der Deponieperimeter soll dabei in nördlicher Richtung, primär zur Bodenverbesserung, erweitert werden.

Bei der Rekultivierung des ehemaligen Kiesabbaus in diesem Bereich wurde kein Unterboden eingebracht. Gemäss den heutigen Rekultivierungsstandards verfügt die Wiese somit über eine nicht fachgerechte Rekultivierung, wodurch der Wasserhaushalt der Wiese unbefriedigend ist. Die Situation soll durch einen entsprechenden Bodenaufbau nach dem aktuellen Stand der Technik verbessert werden. Die Erweiterung liegt vollständig auf dem Gemeindegebiet Gommiswald.

Es soll ausschliesslich unverschmutztes Aushubmaterial (Material Typ A gemäss VVEA) deponiert werden. Für die Erweiterung des Deponieplanes wird ein Sondernutzungsplanverfahren durchgeführt. Damit sich die Bevölkerung bei der Planung in geeigneter Weise einbringen kann, führt die Gemeinde das Mitwirkungsverfahren durch.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, beim Planungsprozess mitzuwirken. Die Unterlagen können auf der Webseite «mitwirkung-gommiswald» eingesehen werden. Anregungen und Vorschläge können ab sofort bis spätestens 16. März 2022 direkt über das Mitwirkungsportal eingegeben werden.

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