Stadtrat Uster setzt Projekt für ein attraktives Stadtzentrum fest

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Greifensee,

Der Stadtrat hat das Bauprojekt für das «Attraktive Stadtzentrum für Uster» festgesetzt. Die Bauarbeiten könnten gemäss aktueller Planung Anfang 2028 starten.

Der Stadtpark in Uster.
Der Stadtpark in Uster. - Nau.ch / Manuel Walser

An seiner Sitzung vom 17. März 2026 hat der Stadtrat das detaillierte Bauprojekt für das «Attraktive Stadtzentrum für Uster» festgesetzt und dem Gemeinderat den Antrag für den Baukredit überwiesen, wie die Stadt Uster schreibt.

Die künftige Fussgängerzone im Zentrum verbessert die Aufenthaltsqualität im Zentrum und erhöht die Sicherheit für Fuss- und Veloverkehr. Anlieferungen und Zufahrten sind auch künftig möglich.

Die Bauarbeiten könnten gemäss aktueller Planung Anfang 2028 starten. Sie dauern rund ein Jahr.

Herzstück des attraktiven Stadtzentrums: ein Stadtgarten

Auf einer Länge von insgesamt 260 Metern sollen die Webernstrasse und die Gerichtsstrasse im Abschnitt Amtsstrasse bis Poststrasse zu einem Begegnungsort für alle werden.

Herzstück des attraktiven Stadtzentrums ist ein Stadtgarten mit Bäumen und Stauden, einer Pergola und einem offenen Pavillon bei der Kreuzung Webernstrasse–Gerichtsstrasse.

«Damit wird der Wunsch vieler Ustermer nach einem zum Flanieren und Verweilen einladenden Stadtzentrum endlich erfüllt», freut sich Stadtrat Stefan Feldmann, Abteilungsvorsteher Bau.

Finanzieller Beitrag des Bundes reduziert die Kosten der Stadt

Die Gesamtkosten für die Umsetzung belaufen sich gemäss Kostenvoranschlag auf rund 3,3 Millionen Franken. Dieser Betrag reduziert sich um 0,5 Millionen Franken, die der Bund aus dem Agglomerationsprogramm beisteuert.

Der städtische Aufwand beträgt daher voraussichtlich 2,8 Millionen Franken.

Da gemäss neuer Vorgaben des Kantons zusätzliche Reserven eingeplant werden müssen, beantragt der Stadtrat beim Gemeinderat einen Kredit von 3,2 Millionen Franken.

Verschiedene bauliche Eingriffe erforderlich

Um die Fussgängerzone zu realisieren, sind verschiedene bauliche Eingriffe erforderlich. Im Stadtzentrum ist dies besonders anspruchsvoll.

Auf kleinem Raum müssen zahlreiche Werkleitungen sowie die Anforderungen der Einsatzkräfte und der Zulieferung berücksichtigt werden. Zudem wurden die in der Grobplanung vorgesehene Bepflanzung und Möblierung weiter konkretisiert. Auf ein ursprünglich vorgesehenes, in die Strasse eingelassenes Lichtband wird verzichtet.

«Wir haben in mehreren Runden alle baulichen und gestalterischen Massnahmen optimiert. Unser Anspruch ist, auf möglichst effiziente Art einen einladenden Ort für alle zu schaffen», sagt Stadtrat Stefan Feldmann.

Anlieferungen und Zufahrten für Gewerbe und Anwohnende auch künftig möglich

Während der öffentlichen Auflage des Projekts im Sommer 2025 gingen elf Einsprachen ein. Im Fokus standen Fragen zur Erschliessung und zur Parkierung. Diese Anliegen konnten grösstenteils im Dialog geklärt werden.

Der Güterumschlag und die Zufahrt zu den bestehenden privaten und bewilligten Parkplätzen bleiben weiterhin möglich. Auch die Tannenzaunstrasse bleibt als wichtige Erschliessungsstrasse und Zufahrt zur Post befahrbar.

Ein neues Parkleitsystem soll zudem künftig den Zugang zum Zentrum für Besucher verbessern. Das Projekt ist auf das neue Bahnhofzentrum abgestimmt.

Die Verkehrsführung im ganzen Bereich zwischen Zürichstrasse und Bahnhof wurde in einer Gesamtbetrachtung so geplant, dass die Anlieferung und Zufahrten für das Gewerbe und Anwohnende in jedem Fall gewährleistet ist.

Baustart ab Anfang 2028 möglich

Wenn der Gemeinderat den Baukredit für das «Attraktive Stadtzentrum» gutheisst, wird das Ausführungsprojekt erarbeitet. Die Bauarbeiten könnten im Idealfall im Winter 2027/28 starten. Sie dauern ungefähr ein Jahr.

Weitere Informationen zum Projekt «Attraktives Stadtzentrum für Uster» finden sich auf der Webseite der Stadt Uster, Stichwort Zentrum.

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